Tanja Bülter bei einer Veranstaltung in Berlin Imago Images

Es war im Oktober 2020, als RTL-Moderatorin Tanja Bülter wegen eines „kleinen Knubbels über der linken Brust“ einen Termin zur Biopsie verabredete. Die brachte eine erschreckende Diagnose: Brustkrebs – in einer seltenen und aggressiven Form, die sofort behandelt werden musste. „Man fällt in eine Art Schockstarre, wenn dir gesagt wird, dass es jetzt um Leben und Tod geht“, sagt Tanja Bülter zum Promi-Magazin Bunte.

„Ich war danach ein paar Tage wie im Tunnel. Seitdem habe ich mir aber immer und immer wieder wie ein Mantra gesagt: Du wirst daran nicht sterben!“ Gut ein Jahr nach der Horror-Diagnose und nach zwei Chemotherapien geht es der heute 50-Jährigen den Umständen entsprechend gut. In Bunte bilanziert sie: „Der Krebs hat mich Gelassenheit gelehrt. Natürlich macht so eine schwere Krankheit etwas mit einem, man kann danach nicht einfach wieder an sein altes Leben anknüpfen.“

Tanja Bülter von Krebs-Diagnose geschockt

Sie war von den vielen Nachrichten überwältigt und gerührt, die ihr Mut zugesprochen haben. Ganz wichtig sind für sie ihr Sohn und ihre Tochter, 13 und acht Jahre alt. Tanja Bülter: „Meine Kids geben mir natürlich auch Kraft. Ich möchte noch viel mit ihnen erleben!“

Besonders Familie und Freunde hatten Bülter durch diese zuletzt schwierige Phase ihres Lebens geholfen. „Meine Kinder waren mein Motor, um diese schlimme Zeit zu überstehen“, sagte die Moderatorin vor einiger Zeit. Und auch ihre Freundinnen, Schauspielerin Tina Ruland (54) und die ehemalige Box-Weltmeisterin Regina Halmich (44), waren sehr wichtig für sie.

„Tina und Regina haben mich durch meine Krankheit begleitet. Besonders Tina. Noch bevor es losging, hat sie mich schon zu den wichtigen Voruntersuchungen wie Mammografie etc. gefahren“, erzählt Bülter. Die beiden seien für sie „eine große Stütze“ gewesen: „Meine Freundinnen haben mir während meiner Krebs-Therapie Kraft gegeben.“

Bülter blickt positiv in die Zukunft. „Ich möchte in Zukunft noch mehr Dinge machen, die mir Spaß bereiten.“ Die Moderatorin sei sehr pflichtbewusst und denke oftmals zunächst an andere Menschen, sie wolle sich künftig aber „mehr Me-Time nehmen, mehr auf mich und meine Bedürfnisse achten“. Dazu gehöre auch ein Babysitter.