Die Dschungel-Moderatoren Daniel Hartwich und Sonja Zietlow mit Dr. Bob. TVNow

Noch vor wenigen Wochen war aus Produktionskreisen des Dschungelcamps zu vernehmen, dass die 15. Ausgabe von „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus“ definitiv wie gewohnt im australischen Dschungel stattfinden soll. Zur Not mit verlängerter Quarantäne. Doch auch dieser Plan scheint nun ins Wanken zu geraten. Ein Blick nach Großbritannien macht Sorgen.

Dschungelcamp: Jetzt wackelt Australien wieder als Drehort

Drei Kandidaten für das Dschungelcamp 2022 stehen schon fest. Neben Harald Glööckler und Lucas Cordalis, der damit in die Fußstapfen seines verstorbenen Vaters Costa treten wird, hat sich auch Bachelorette-Boy Filip Pavlovic für die Show in Australien qualifiziert. Und stets war dabei die Rede von Australien als Drehort. Doch das könnte nun doch schiefgehen.

Erste Anzeichen dafür sind in Großbritannien zu suchen - wo das Format Dschungelcamp herkommt. Das britische und das deutsche Dschungelcamp werden beide von der Produktionsfirma ITV umgesetzt. Zusammen werden in Australien Location, Equipment und Mitarbeiter genutzt. Die britische Variante wird im November gedreht, die deutsche im Januar. Dieses Vorgehen spart Geld. Doch schon im letzten Jahr klappte das wegen der Corona-Pandemie nicht. In Australien herrschte ein striktes Einreiseverbot. Während die britische Variante nach Wales umzog, klappte das wegen der Einreisebestimmungen für die deutsche Produktion nicht. Also entschied man sich für die Billig-Variante im Hürther Studio.

Das britische Dschungelcamp könnte umziehen, die deutsche Variante müsste dann auch

Eigentlich war man davon ausgegangen, dass dank der fortschreitenden Impfkampagne in diesem Winter ein Dreh in Australien möglich sei, doch in Großbritannien mehren sich die Berichte, dass ITV zumindest für das britische Dschungelcamp wieder an das Gwrych Castle in Wales denkt. Da die Kosten für die deutsche Produktion allein in Australien zu hoch wären, wurde auch spekuliert, dass die deutsche Produktion diesmal mit auf die Insel geht, doch das soll laut einem Bericht der Bild nicht der Fall sein.

Wie das Blatt berichtet, schaut sich der deutsche ITV-Ableger nämlich in Süddeutschland nach einem Drehort um. Und der soll nicht etwa Ähnlichkeiten mit dem Dschungel aufweisen, sondern mit dem walisischen Schloss. Die Macher sollen bereits „mehrere Gelände in Süddeutschland“ ins Visier genommen haben, heißt es. 

Die Dschungel-Show aus dem Kölner Studio bekam grausame Kritiken. TVNow

Wird das Dschungelcamp zwangsweise zu „Die Burg“?

Nachdem RTL seit nunmehr acht Monaten ankündigt, nächstes Jahr auf jeden Fall wieder in den australischen Dschungel zu ziehen, wäre ein Umzug in ein deutsches Schloss mehr als enttäuschend. Das typische Dschungelflair, das bereits in der vergangenen Ersatz-Staffel komplett verlorengegangen war, würde wohl auch in einem alten deutschen Gemäuer nicht aufkommen. Zudem würde es wohl Erinnerungen an den Pro7-Flop „Die Burg“ wecken.

Eine Ersatzshow wie in diesem Jahr wird es laut einem Bericht des Branchendienstes DWDL aber wohl nicht geben. Dafür waren die Kritiken für RTL dann doch zu vernichtend.

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Doch die Nachrichten aus Australien dürften Dschungel-Fans derweil nicht gerade hoffnungsvoller stimmen, dass IBES im nächsten Januar doch aus Australien gesendet wird. Dort steigen die Corona-Zahlen aktuell weiter, die Impfkampagne will hingegen nicht so recht in Gang kommen. Vor allem der Bundesstaat New South Wales, wo das Dschungelcamp gedreht wird, ist aktuell ein Corona-Herd. Die Regierung reagiert darauf mit strengen Regeln, die eben auch die Einreise nach Australien betreffen. Zudem rät auch das Auswärtige Amt in Berlin von nicht notwendigen Reisen nach Australien ab.