Seit 21 Jahren ist Andrea Kathrin Loewig fester Bestandteil der Serie „In aller Freundschaft“. Foto: Imago Images

Als TV-Ärztin in der ARD-Erfolgsserie „In aller Freundschaft“ hilft Andrea Kathrin Loewig seit 1999 Menschen mit gesundheitlichen Problemen. Privat war die Schauspielerin auf die Hilfe von realen Medizinern angewiesen – als ihre Tochter an der gefährlichen Borreliose erkrankt war. „Josephine hatte eine Gesichtslähmung. Die eine Hälfte ihres Gesichts war betroffen. Ganz plötzlich kam das“, sagt die 54-Jährige dem Magazin „Bunte“.

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Nachdem ihre zwölfjährige Tochter zunächst an der Berliner Charité mit einem hochdosiertem Antibiotikum behandelt wurde, fuhr sie mit ihr auf den Rat einer Freundin zu einem Spezialisten für Naturheilkunde und Kinesiologie nach Österreich. „Ich bin eher ein Freund der Naturheilverfahren, Pflanzenheilkunde und Ayurveda“, so Loewig zur „Bunten“.

Seit 21 Jahren ist Andrea Kathrin Loewig  fester Bestandteil der Serie „In aller Freundschaft“. In einem Interview verriet die Schauspielerin, warum bei ihr die Unzufriedenheit mit ihrer Rolle wächst.

Seit 1999 fährt Andrea Kathrin Loewig fast täglich in die Leipziger Studios der ARD-Serie „In aller Freundschaft“ und schlüpft in ihre Rolle als Chefärztin Kathrin Globisch. Doch so viel Spaß wie am ersten Tag macht ihr der Job längst nicht mehr. „Wir knabbern und nagen immer ein wenig an den Drehbüchern und denken: ‚Oh Gott, wer hat sich denn solche Dialoge ausgedacht?‘“, so die 54-Jährige dem Magazin „Closer“ vor einiger Zeit. „Ich wünsche mir vor allem, dass Kathrin Globisch mal wieder ein bisschen lustiger sein darf. Ich bin da jetzt so der Moralfinger geworden“, kritisiert die Mutter einer Tochter ihr Rollenprofil und ergänzt: „Ich habe komisches Talent in mir – das weiß ich.“

Zusätzlich bemängelt Loewig, dass sich die Serie viel zu sehr um die Patientenschicksale und die damit verbundenen Krankheiten dreht. „Ich finde, wir sollten nicht müde werden, den Figuren immer wieder etwas Passendes zu suchen. Denn das wollen die Leute sehen – die wollen sehen, was die Figuren der Serie im Alltag erleben.“

Obwohl die Schauspielerin schon mehrmals bei den Drehbuchautoren und Produzenten der Arztsendung vorgesprochen und entsprechende Verbesserungsvorschläge geäußert hat, glaubt sie nicht, dass sich so schnell etwas ändern wird. Und trotzdem sagt sie: „Ich werde nicht müde, dafür zu kämpfen!“ Zumindest das verbindet sie mit ihrer Serienfigur.