Die drei Berlinerinnen Yudum (33), Arzu (48) und Constanza (26) stellten in der Gründer-Show Die Höhle der Löwen ihr Startup „Osmans Töchter“ vor Foto: TVNOW

Endlich ist „Die Höhle der Löwen“ wieder da – und die Zuschauer können mitfiebern, wenn es darum geht, ob Startup-Gründer mit ihren Ideen den Investoren-Deal ihres Lebens kassieren. Die beliebte VOX-Gründer-Show geht in diesem Jahr in die zehnte Staffel, feiert Jubiläum. Und schon in der Auftakt-Folge am Montag gab es einiges zu sehen. Eines der Highlights: Drei Frauen aus Berlin brachten mit ihrer Geschäftsidee Investorin Dagmar Wöhrl zum Weinen! Was war da los?

Gründerinnen stellen in der „Höhle der Löwen“ ihr Startup vor

Yudum (33), Arzu (48) und Constanza (26) stellten in der Gründer-Show ihr Startup „Osmans Töchter“ vor. Die drei sehen sich als Genussbotschafterinnen der türkischen Küche, wollten ihre Geschäftsidee vorstellen. „Wir sind sehr aufgeregt, aber natürlich ist auch sehr viel Vorfreude dahinter. Wir haben seit vielen Wochen sehr viel Arbeit da reingesteckt“, sagt Constanza. „Wir wollen, dass alles klappt – und natürlich die Löwen auch überzeugen.“

Vor den Löwen stellen sie ihr Konzept vor. Arzu beginnt mit ihrer Lebensgeschichte. Sie sei in einer sehr traditionellen Familie aufgewachsen, befreite sich mit Anfang 20 aber aus den Konventionen. „Ich fing an zu studieren, machte ein Auslandssemester in England und reiste um die Welt“, erzählt sie. „Durch meine Reisen merkte ich, dass der kulinarische Genuss für mich den gleichen Stellenwert hat wie das Erkunden des Landes.“ In Istanbul habe sie die Vielfalt der türkischen Küche entdeckt. 2012 eröffnete sie ihr erstes Restaurant „Osmans Töchter“.

Die Berlinerinnen laden in der „Höhle der Löwen“ zur Verkostung

Inzwischen gibt es in Berlin zwei Filialen, dort steht „Mezze“ auf der Speisekarte – kleine, türkische Gerichte, die in die Mitte des Tisches gestellt werden. Darum geht es nun auch bei ihrer Geschäftsidee. Aufgrund der Pandemie mussten die drei Frauen ihre Restaurants schließen. Stattdessen dachten sie darüber nach, die Speisen für daheim anzubieten. Ihre „Mezze“-Variationen gibt es deshalb nun im Glas. „Hätten Sie Lust auf eine kleine Verkostung?“ Investorin Dagmar Wöhrl ist sofort begeistert. „Ich liebe türkisches Essen!“

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Carsten Maschmeyer probiert in der „Höhle der Löwen“ das Produkt der Restaurantbesitzerinnen aus Berlin. Foto: TVNOW

Die „Löwen“ probieren Wolfsbarsch im Glas, geräucherte Aubergine und den „süßen Engel“, ein Dessert mit Apfelkompott, Milchcreme und geröstetem Engelshaar. „Das ist so lecker“, sagt Nico Rosberg. Und Carsten Maschmeyer merkt an, es sei nicht nur köstlich, man könne damit sicher auch ein paar Tage überleben, „weil es reichhaltig ist“. Zum Schluss gibt’s einen Granatapfel-Eistee, bevor es ans Verhandeln geht: 170.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile wollen die Gründerinnen haben, um das Geschäft weiter auszubauen.

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Sofort wird diskutiert: Sollen die Produkte irgendwann in den Einzelhandel? Natürlich träumen die Gründerinnen davon. Aber: Haltbar sind die Gläschen nur für etwa fünf Tage. „Damit kann man nicht arbeiten“, sagt Dr. Georg Kofler. Carsten Maschmeyer ist grundsätzlich begeistert. „Sie sind spannende Persönlichkeiten. Und es ist das leckerste, was wir hier bisher an Food hatten.“

„Höhle der Löwen“: Unternehmer Nils Glaugau will investieren!

Trotzdem wolle er nicht investieren – zu klein sei das Produkt, zu kurz die Haltbarkeit. Auch Dr. Georg Kofler ist deshalb raus. Dafür gibt’s eine Zusage von Unternehmer Nils Glaugau. „Ich glaube, auch online kann man eure Marke ganz groß machen – und ich bin da wirklich auch mit Leidenschaft dabei.“ Er gebe gern die 170.000 Euro. „Und ich verspreche euch: Eure Marke, eure leckeren Gerichte werden da landen, wo ihr wollt.“

Doch auch Dagmar Wöhrl möchte einsteigen. „Ihr habt so viel Unternehmergeist, so viel Spirit. Ihr kommt mir vor wie Vorbilder“, sagt sie. „Ich möchte allen sagen: Schaut euch diese drei Frauen an, was sie aus der Not gemacht haben!“ Sie sei ein Mensch, der gern Marken aufbaut. „Und mit euch würde ich diesen Weg sehr gern gehen.“ Sie biete 170.000 Euro für 25 Prozent der Firmenanteile.

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Die drei Gründerinnen ziehen sich zur Beratung zurück – und entscheiden sich für Dagmar Wöhrl! „Ich bin so aufgeregt“, sagt die Investorin. „Ich fange gleich an zu heulen!“ Und auch Gründerin Arzu ist begeistert. „Als ich vor neun Jahren die Idee mit dem Restaurant verwirklichte, hätte ich nie gedacht, dass es so weit kommt.“ Die Tränen kommen – vielleicht der Beginn einer ganz großen Berliner Erfolgsgeschichte?