Sie beurteilen ihre Kandidaten nur nach Gehör: Johannes Oerding, Nico Santos, Sarah Connor und Mark Forster sind die Coaches bei „The Voice of Germany“. Foto: Sat.1/André Kowalski

Derzeit läuft wieder die beliebte „Castingshow „The Voice of Germany“ – das Konzept der Show überzeugt die Zuschauer schon seit Jahren. Gesangs-Coaches entscheiden nur anhand der Stimmen der teilnehmenden Kandidaten, wer das Potenzial zum Star hat und wer nicht.

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Zeitung enthüllt: DAS steht in den Verträgen der „The Voice“-Kandidaten

Die aktuelle Staffel ist die elfte, am Sonntagabend um 20.15 Uhr strahlt Sat.1 eine neue Folge aus. Aber: Wie läuft es hinter den Kulissen der Sendung ab? Die Bild-Zeitung hat jetzt enthüllt, an welche Regeln sich die Kandidaten halten müssen und was in den Verträgen der Show-Teilnehmer steht.

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Demnach ist unter anderem vorgegeben, welche Kleidung die Kandidaten bei ihren Auftritten zu tragen haben. Das Blatt schreibt, dass Mitarbeiter der Produktionsfirma Talpa vor jeder Performance die Klamotten prüfen – Markenklamotten mit auffälligen Logos seien etwa unerwünscht. „Der/die Kandidat/in ist damit einverstanden, dass Talpa (...) das Bühnenoutfit freigeben muss“, steht laut dem Bericht im Vertag.

Derzeit wird die elfte Staffel von „The Voice“ ausgestrahlt. Foto: Sat.1/André Kowalski

Auch das Auftreten nach außen ist demnach klar geregelt. „Der/Die Kandidat/in verpflichtet sich (...), es zu unterlassen, sich während oder nach Ablauf der Vertragslaufzeit negativ über die Produktion, ProSiebenSat.1/Talpa oder sonstige Kandidaten (...) zu äußern“, zitiert „Bild“ den Vertrag. Und außerdem: „Sollte der/die Kandidat/in den vorgenannten Verpflichtungen zuwiderhandeln, ist er/sie zur Zahlung einer durch Talpa festzusetzenden (...) Vertragsstrafe (...) verpflichtet.“

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Aber: Was verdienen die Kandidaten? Auch das ist laut Bild im Vertrag festgelegt. Pro Live-Show gibt es 300 Euro, an den Erlösen von Downloads oder DVDs werden die Kandidaten demnach nicht beteiligt. „Für sämtliche (...) Auswertungen in der Show und im Zusammenhang und im Umfeld der Show ist keinerlei Umsatzbeteiligung oder sonstige Vergütung an Künstler zu leisten“, heißt es laut der Zeitung im Vertrag.

Wer „The Voice “gewinnt, bekommt Geld für seine Platte

Wer gewinnt, hat es da besser: Der Sieger von „The Voice“ erhält 7500 Euro für seine Gewinner-Single, bei einem Album nochmals 25.000 Euro, aber einmalig. Erst bei einer zweiten Platte wird er oder sie dann auch unmittelbar an den Erlösen beteiligt.

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Eine weitere Zusammenarbeit mit den Coaches ist nach dem Ende der Show aber nicht erwünscht. „Der/Die Kandidat/in verpflichtet sich, (...) keine Vertrags- und/oder Geschäftsbeziehung mit einem Coach (...) in Bezug auf ein künstlerisches Zusammenwirken zwischen Vertragspartner und Coach einzugehen“, heißt es im Vertrag laut „Bild“.