Tagesschau-Sprecherin Judith Rakers (45) steckte bei „The Masked Singer“ im Küken-Kostüm. Foto: ProSieben/Willi Weber

Millionen Menschen fieberten auch am Dienstag mit, als auf Pro.7 die inzwischen vierte Episode von „The Masked Singer“ lief. Die sieben verbliebenen Promis traten im Gesangswettbewerb gegeneinander an, gehüllt in riesige Kostüme. Wer darunter steckt, blieb auch dieses Mal nebulös, nur eine Maske fiel am Ende der Sendung. Das flauschige Küken wurde enttarnt – und darunter steckte „Tagesschau“-Sprecherin Judith Rakers! KURIER sprach mit ihr.

Gerade stand sie noch als Küken auf der „Masked Singer“ Bühne – doch schon morgen ist das „Tagesschau“-Studio wieder das Zuhause von Judith Rakers (45). Wer nun hofft, dass es die speziellste Nachrichtensendung aller Zeiten wird, hat Pech. „Das Kostüm ist natürlich in Köln geblieben, ich werde also nicht als Küken moderieren“, erzählt sie dem KURIER am Telefon.

Ist ihre schräge Gesangsperformance aber zumindest ‘ne Meldung wert? Auch hier ist die Antwort klar: „Über ‚The Masked Singer‘ werden wir nicht berichten, da bin ich mir ziemlich sicher“, sagt Rakers.

Die erste Anfrage für „The Masked Singer“ lehnte Judith Rakers ab

Schade eigentlich – denn die Journalistin machte bei der Masken-Sause auf Pro.7 einen verdammt unterhaltsamen Job. Sie turnte als blaues Küken über die Bühne, sang schief, aber witzig. Und das wurde Zeit! „Ich bekam schon zur ersten Staffel eine Anfrage für die Show“, verrät sie. Auf gar keinen Fall habe sie da mitmachen wollen. „Denn ich weiß ja, dass ich nicht singen kann!“

Doch als die ersten Ausgaben von „The Masked Singer“ liefen, änderte sich ihre Meinung. „Dann merkte ich, dass auch Kollegen mitmachen, die nicht durch wahnsinnige Gesangskünste auffallen. Dass es darum geht, den Figuren Leben einzuhauchen. Dann habe ich mich auch getraut.“

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Außerdem sei sie neugierig gewesen auf die Welt der Kostüm-Sause. „Man hört ja viel über das ständige Vermummen, die Geheimniskrämerei – alles Gerüchte und Spekulationen. Ich wusste, wenn ich mitmache, dann erfahre ich selbst, wie es wirklich läuft.“ Sie fühle sich immer angezogen von fremden Welten.

Als Küken machte Rakers auf der „Masked Singer“-Bühne eine gute Figur. Foto: ProSieben/Willi Weber

Und, wie schlimm war’s wirklich im Kostüm? „Schlimm gar nicht, aber skurril. Mich hat eigentlich nur gestresst, dass ich singen musste“, sagt sie und lacht. „Es hätte mir schon gereicht, nur im Kostüm über die Bühne zu hüpfen.“ Aber so arbeitete sie vier Wochen lang mit einem Vocalcoach zusammen, nahm Gesangsstunden. „Auf die Idee wäre ich sonst nie gekommen.“ Sie habe ihr bestes geben wollen, geübt und geübt. „Denn es braucht schon viel Mut, in so einer Show zwischen Profi-Sängern aufzutreten, wenn man es selbst so gar nicht kann.“

Judith Rakers ist sicher: Sie weiß, wer die anderen „Masked Singer“ sind

Eine Sache eint sie mit den anderen Kandidaten, die bereits ausschieden: Wer Einblicke in die Welt der Gesangs-Show bekam, hält danach konsequent die Klappe. „Ich habe bei jeder der Figuren, die noch dabei sind, eine Idee, welcher Star im Kostüm steckt“, verrät Rakers. Namen nennt sie nicht, schließlich soll alles ein Geheimnis bleiben.

Dass sie selbst nicht erkannt wurde, wundert sie sehr. „Steven Gätjen, der in der dritten Folge im Rateteam saß, kenne ich zum Beispiel persönlich. Mit ihm habe ich im Sommer noch über meine kleine Farm und meine Hühner gesprochen. Ich hab ja sogar gerade ein Buch zu dem Thema geschrieben. Ich war fest davon überzeugt, dass er deshalb drauf kommt.“

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Dass sie am nächsten Dienstag nicht mehr auf der „Masked Singer“-Bühne stehen darf, bedauert sie nun sogar ein bisschen. „Mein Körper ist froh, dass das schwere Kostüm weg ist, aber das Herz ist traurig, denn ich vermisse es schon jetzt“, sagt sie und lacht.

Bis die nächsten Masken fallen, dauert es noch ein paar Tage – die nächste Folge läuft am kommenden Dienstag um 20.15 auf Pro.7. Dafür steht dann das Halbfinale an. Das heißt: Gleich zwei der restlichen sechs Kandidaten werden demaskiert.