Moderator Matthias Opdenhövel mit Monstronaut (l.), Dinosaurier und Einhorn. Foto: Willi Weber/ProSieben/dpa

Die Fans mussten dieses Mal nicht so lange auf die Fortsetzung warten – die letzte Staffel von „The Masked Singer“ ist gerade erst Geschichte, doch nun legt der Sender nach. Am Dienstag startet auf Pro.7 die neue Ausgabe der verrückten Masken-Show, auch dieses Mal mit bunten Kostümen, einer prominenten Jury und reichlich Rate-Spaß. Die Show im großen KURIER-Check: 

Millionen Zuschauer schauten erst im Herbst gebannt die letzte Staffel von „The Masked Singer“. Nun beginnt auf Pro.7 die neue Ausgabe – wird sie an den Erfolg der letzten Show anknüpfen können? Fakt ist: Im vergangenen Jahr lief für den Show-Erfolg vieles sehr, sehr richtig. Erst Anfang des Jahres rätselte ganz Deutschland, wer sich in den Kostümen verbirgt – vor allem die Gerüchte, Entertainer Stefan Raab (54) feiere im Faultier-Kostüm sein TV-Comeback, heizte die Stimmung an. Am Ende war’s Schauspieler Tom Beck (42).

Lesen Sie dazu auch: Ein Fan packt aus: Warum ich die Masken-Show liebe! >>

Die Fans blieben der Show dennoch treu, verfolgten auch im Herbst den Maskenball der Stars. Dieses Mal versteckten sich sogar hochkarätige Promis in den Ganzkörperkostümen. Schon in der ersten Folge schied die Biene aus, im Kostüm sang Schauspiel-Star Veronica Ferres (55). Schlager-Legende Vicky Leandros (68) war als Katze auf der Bühne unterwegs – und am Ende siegte Sängerin Sarah Lombardi (28), die als Skelett TV-Zuschauer und Jury aus den Socken pustete, sich dabei vor allem als stimmgewaltiges Gesangstalent behauptete. Wird die neue Show an den Erfolg anschließen können? Der KURIER-Check.

Die Schildkröte im Piraten-Outfit ist schon jetzt einer der Lieblings der Zuschauer. Foto: Willi Weber/ProSieben/dpa

Die Kostüme. Die Vorankündigungen zeigen: Die Designerinnen, die für die Klamotten der Stars verantwortlich sind, leisteten erneut ganze Arbeit. Mit dabei sind dieses Mal unter anderem ein glitzernder Flamingo mit einem aufwändig gestalteten Federkleid, ein putzig-plüschiges „Quokka“ (das ist ein Beuteltier aus der Familie der Kängurus!), ein Einhorn, das eher an eine Prinzessin erinnert und ein süßer Dinosaurier, der mitsamt Pyjama und Zahnspange die Bühne erobern will. Auch für die neue Ausgabe geizten die Kostüm-Schneiderinnen nicht mit Detailverliebtheit.

Lesen Sie dazu auch:  The Masked Singer: Es gibt erste Infos zu den Kostümen! >>

Für die Stars wird es aber auch dieses Mal eine anstrengende Show – denn unter den Masken ist es verdammt heiß! Komiker Wigald Boning (54), der in der letzten Staffel im Frosch-Kostüm steckte, erzählte nach seiner Enthüllung etwa, das Geräusch der Belüftungs-Ventilatoren im Kopf seines Kostüms werde ihn noch „einige Jahrzehnte begleiten“. Das KURIER-Urteil: Die Kostüme sind bezaubernd – und echte Schmuckstücke!

In der vergangenen Staffel spielten auch zwei Erdmännchen mit - unter den Masken versteckten sich Daniela Katzenberger (34) und Lucas Cordalis (53). Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Fan-Liebe. Dass Detailverliebtheit auch bei der Entwicklung  der Rollen eine große Bedeutung hat, zeigt ein ganz besonders Kostüm: der „Monstronaut“. Hat es hinter den Kulissen der Show etwa gefunkt? Ja, sagt Pro.7. „Bei seinen Eltern hat es "Zoom" gemacht: Der Monstronaut ist das 2,50 Meter große Kind des Monsterchens und des Astronauten und schon jetzt größer als seine Eltern“, heißt es in einer Ankündigung. Beide Figuren waren Publikumslieblinge, beide traten in der ersten Staffel an. Im Monster-Kostüm steckte Boxerin Susianna Kentikian (33), im Astronauten-Kostüm Sänger Max Mutzke (39), der den Sieg der Staffel holte. Wer wohl das Kind der beiden spielt? KURIER-Urteil: Solche Aktionen zeigen, wie viel Liebe in die Produktion fließt. Toll!

Lesen Sie dazu auch: Ruth Moschner über „Masked Singer“: „Gregor Gysi wäre natürlich der Burner!“ >>

Die Jury. Jede Woche rätseln drei Promis, wer sich unter den Masken verbergen könnte. Nach Sonja Zietlow (52) und Bülent Ceylan (45) wechselt die Besetzung für die neue Ausgabe wieder. Dieses Mal sitzen Ruth Moschner (44) und Rea Garvey (47) als feste Juroren am Pult. Pro Show kommt ein Gast-Juror hinzu – in der ersten Folge am Dienstagabend wird das Komikerin Carolin Kebekus (40) sein. Schade, denn: Zietlow und Ceylan haben sich als äußerst souveränes Rateteam behauptet, geizten nicht mit Comedy-Einlagen und kleinen Exkursen – Ceylan ließ etwa regelmäßig seine eigene Mutter Tipps per Whatsapp abgeben. Doch auch Moschner und Garvey sind bereits erfahrene Jurymitglieder. KURIER-Urteil: Schauen wir mal…

Sänger Max Mutzke siegte in der ersten Staffel der MAsken-Show. Foto: imago images/Future Image

Die Vorarbeit. Eines muss man den Machern von „The Masked Singer“ lassen: Sie haben verstanden, dass die Show vor allem vom Geheimnis lebt. Und so werden etwa die Kostüme ausführlich zelebriert. Zunächst veröffentlichte der Sender winzige Symbol-Bildchen, die Raum für Ratespielchen ließen, dann Videoanimationen, in denen das Logo der Show im Stil verschiedener Kostüme dargestellt wurde. Das heizte die wilden Spekulationen mächtig an. Zur Krönung wurde dann jeden Abend um 20.13 Uhr – direkt vor der Primetime – ein neues Kostüm feierlich enthüllt. Wow! Dass während der Show selbst ein echtes Geheimnis aus den teilnehmenden Stars gemacht wird, ist nicht neu, aber so viel Vorarbeit wird am Ende hoffentlich mit guten Quoten belohnt. KURIER-Urteil. Gut gemacht, aber jetzt versaut es nicht!

Ob die Show erneut sensationelle Quoten einfahren wird, wird sich zeigen. In der letzten Staffel sahen bis zu 3,65 Millionen Menschen zu. Los geht es am Dienstag um 20.15 Uhr auf Pro.7.