Am Abend wurde im TV enthüllt, welcher Promi bei „The Masked Singer“ im Katzen-Kostüm steckte. Foto: ProSieben/Willi Weber

Wieder ist eine Woche vorbei, wieder hat sich eines nicht geändert: In den vergangenen Tagen wurde erneut wild geraten, gerätselt, spekuliert – über das größte Geheimnis im aktuellen TV-Programm. Wer steckt hinter den knallbunten Kostümen in „The Masked Singer“? Am Abend lief das Halbfinale. Und nach heiteren Ratespielen fiel nicht nur die nächste Maske, sondern es wurde auch geklärt, wer in der kommenden Woche im Finale der verrückten Show zu sehen ist.

Die Fans des Musik-Spektakels fiebern natürlich eifrig dem Endkampf entgegen, doch schon das Halbfinale sorgte im Vorfeld für wilde Spekulationen. Denn: Eigentlich wird die Sendung auf Pro7 jeden Dienstag ausgestrahlt, dieses Mal lief „The Masked Singer“ am Montag. Warum? Das fragte sich auch das TV-Publikum. Eine der wilden Theorien: Liegt’s daran, dass ein Fußballer aus der Nationalelf im Kostümchen steckt – und am Dienstag wegen der Nations League andere Verpflichtungen hat? Pro7 sorgte über Twitter für Aufklärung. „Es gibt zwei Gründe. 1. Die Nationalspieler sollen die Chance haben, ‚The Masked Singer‘ zu sehen“, hieß es dort. „2. Wir können Matthias Opdenhövel nicht teilen. Und er muss sich Dienstag um Fußball kümmern.“ Tatsächlich moderiert Opdenhövel auch den Fußballabend (20.15 Uhr, ARD).

Komiker Wigald Boning wurde in der vergangenen Woche enttarnt. Rechts: Moderator Matthias Opdenhövel. Foto: ProSieben/Willi Weber

Dieses Geheimnis schien also schon vor Beginn der Abendshow geklärt – anders als die wilden Spekulationen darüber, welche sieben Prominenten unter den verbleibenden Masken stecken. Für Schlagzeilen sorgte in dieser Woche etwa die Figur des Anubis: Während einige Fans schwören, dass Popsänger Ben Blümel im ägyptischen Kostümchen steckt (er hatte mit „Engel“ 2002 einen Superhit), tippen andere auf Schauspieler Elyas M’Barek („Türkisch für Anfänger“). Für letzteren spreche etwa eine Szene aus dem Film „Offroad“ (2012), in dem M’Barek singt – die Stimme klinge wie die des Anubis, argumentieren Fans.

Veronica Ferres und Wigald Boning ließen bereits die Masken fallen

Auch Moderator Klaas Heufer-Umlauf war im Gespräch, doch dass er unter der Maske steckt, dürfte unwahrscheinlich sein. Denn die bisher demaskierten Promis sollten in seiner Show „Late Night Berlin“ im Anschluss an „The Masked Singer“ interviewt werden. Fans vermuten jedoch, dass genau das ein Ablenkungsmanöver sein könnte – und dass der Sender das Studio der Late-Night-Show heimlich von Berlin nach Köln verfrachtet haben könnte, damit Heufer-Umlauf in beiden Shows auftreten kann. In der Vorwoche musste Komiker Wigald Boning die Maske ablegen (KURIER berichtete), ein weiterer echter Star nach Schauspielerin Veronica Ferres (Biene), Moderatorin und Model Sylvie Meis (Alpaka) und TV-Star Jochen Schropp (Hummer).

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Doch vorerst wurde, wie jede Woche, gesungen. Zu Beginn der Show neben Anubis im Rennen: das Erdmännchen-Paar, das Skelett, die Katze, das Nilpferd und das pummelige Plüsch-Alien. Abliefern konnten zwischen zahlreichen Unterbrechungen – Fans der Show hatten die unglaubliche Fülle an Werbung in der vergangenen Woche bereits harsch kritisiert – alle Teilnehmer. Den fulminanten Auftakt machte der Außerirdische mit den Trötenohren, er sang „Quando quando quando“. Die Jury aus Moderatorin Sonja Zietlow, Comedian Bülent Ceylan und Gast-Juror Rea Garvey vermutete Alec Völkel („The BossHoss“) und Komiker Hape Kerkeling im Kostüm.

Das plüschige Alien mit den Trötenohren schaffte es auf Anhieb ins Finale. Foto: ProSieben/Willi Weber

Überraschend auch: Die Katze überzeugte mit dem Hit „Sex Bomb“ und sang plötzlich in französischer Sprache. Ein neuer Hinweis auf Schlager-Queen Vicky Leandros, die 1967 beim Grand Prix für Luxemburg antrat und mit „L'amour est bleu“ auf Platz vier landete? Auch das Skelett punktete, wie in den letzten Folgen. Dieses Mal leistete die anonyme Sängerin im Kostüm mit „Chandelier“ von Sia echte Knochenarbeit – und ließ Jury und Fans erneut auf Sarah Lombardi und Mandy Capristo tippen. 

TV-Zuschauer wählten die Glamour-Katze aus der Show

Sofort ins Finale schafften es der Anubis, das Skelett und das Alien, im letzten Singe-Wettstreit traten Nilpferd, Katze und Erdmännchen an. Während die Katze in dieser Runde den Superhit „Believe“ von Cher tatsächlich eher jaulte, punktete das Nilpferd im Ballettröckchen mit „Ain't No Sunshine“ von Bill Withers. Am Ende reichten die Zuschauerstimmen für das Nilpferd und die Erdmännchen, nicht aber für die Katze – sie musste die Maske absetzen. Die Enthüllung: eine absolute Sensation! Im weißen Glamour-Kostüm steckte tatsächlich Schlager-Ikone Vicky Leandros!

„Was für ein Abenteuer, was für ein Spaß, unfassbar“, sagte Leandros direkt nach der Enthüllung. Als sie zum ersten Mal die Maske aufsetzte, habe sie keinen einzigen Ton singen können. „Es ging nichts, ich konnte nicht richtig atmen.“ Trotzdem habe die Show großen Spaß gemacht.„ Ich habe schon so viele Produktionsteams gesehen – aber dieses war so liebevoll, so professionell.“ Die wohl legendärste Katze der TV-Landschaft ist enthüllt. Wer in diesem Jahr aber König oder Königin das Masken wird, wird sich erst in der kommenden Woche zeigen: Das Finale von „The Masked Singer“ läuft am kommenden Dienstag, um 20.15 Uhr, auf Pro7.