Wird es eine zweite Staffel geben – und wer steckt eigentlich im Kostüm der Maus? Fragen über Fragen bei „The Masked Dancer“. dpa/Rolf Vennenbernd

Es soll der neue Mega-Erfolg nach „The Masked Singer“ werden: Jeden Donnerstag läuft bei Pro.7 „The Masked Dancer“, eine neue Show, bei der Promis in quietschbunten Kostümen um die Wette tanzen. Ein Rateteam und die Zuschauer sollen herausfinden, wer die Stars sind. Aber: Kann das klappen?  Fans von „The Masked Singer” waren am Anfang skeptisch, ob der Ableger des Kostüm-Formats wirklich ein Erfolg werden kann.  Der KURIER hat zugeschaut - hat diese Show Chancen auf eine zweite Staffel?

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„The Masked Dancer“: Die Indizien helfen auch hier eher wenig

Wird das Kostüm-Konzept jetzt gemolken, bis es am Ende keiner mehr sehen will? Nicht unbedingt.  Pro.7 testet mit „Masked Dancer“ ein Format, das in Amerika in Anlehnung an „The Masked Singer“ bereits große Erfolge feierte. Das aber – und das muss man zugeben – ein paar Tücken hat. Denn: Stars tanzen in Kostümen, doch allen aus Bewegungen und Körperform lässt sich nicht wirklich etwas ableiten. Dazu gibt es Indizien-Clips, die – das hat bereits „Masked Singer“ gezeigt, nicht wirklich vielsagend sind und eher wenig helfen.

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Doch die Macher haben sich etwas einfallen lassen: Es gibt Joker, die die Mitglieder des Rate-Teams einsetzen können. Beim „Indizien-Decoder“ erklärt die jeweilige Figur eines ihrer Indizien, beim „Voice-Decoder“ ist für den Bruchteil einer Sekunde die echte Stimme des Stars unter der Maske zu hören. Zudem gibt es Hinweise in den Tanzperformances. Bei „The Masked Dancer“ muss der Zuschauer noch mehr zum Detektiv werden.

Der Buntstift überzeugte in den ersten beiden Show mit glamourösen Performances. dpa/Rolf Vennenbernd

Und das ist ganz angenehm, denn: Bisher wurden zwei Stars enthüllt.  Musical-Legende Ute Lemper steckte im Glühwürmchen-Kostüm, Ex-Boxer Axel Schulz spielte das Schaf. Und keiner hat’s geahnt! Während bei „The Masked Singer“ schon nach einer Folge die Namen vieler Promis stehen, bleibt hier alles im Nebel. Und damit kommt der echte, beinahe unmögliche Ratespaß zurück auf die Mattscheibe. 

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Seltsam nur: Es fehlt die Musik! Der Zuschauer erwartet, dass die Teilnehmer singen, doch sie tun es nicht. Stattdessen wird performt – und das nicht gerade schlecht. Der Sender schafft auch hier liebevolle Inszenierungen, große Shows im Mini-Format. Der plüschige Affe im bunten Freizeit-Look hüpft über die Bühne, der glamouröse Buntstift liefert stilvolle Tanznummern ab. Und: Drinnen scheinen, mehr als bisher, echte Hochkaräter zu stecken. Man darf gespannt sein, was kommt.

„The Masked Dancer“: Steckt Günther Jauch im Schaf, Oli P. im Buntstift?

Wer es ist, weiß natürlich auch dieses Mal niemand. Im Schaf vermutete man Günther Jauch, Jörg Pilawa, Kai Pflaume – falsch gedacht. Der Buntstift soll Thomas Hermanns sein – oder etwa doch Sänger Oli P.? Ist die Maus Lena Meyer-Landrut und steckt im Affen wirklich Schauspieler Jimi Blue Ochsenknecht? Vermutlich wird es keiner so schnell herausfinden wie bisher – auch nicht Moderator Steven Gätjen und Ex-„DSDS“-Star Alexander Klaws, die das neue, frische Rateteam bilden.

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Beim Zottel tippen viele auf Marlene Lufen, Moderatorin beim Frühstücksfernsehen von Sat.1. dpa/Rolf Vennenbernd

Und was sagen die Zuschauer? Die gucken, auch wenn das Format in Woche zwei bei den Quoten verlor. Folge 1 sahen 1,75 Millionen Zuschauer, 12,3 Prozent Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe. In Folge zwei waren noch 1,43 Millionen Zuschauer dabei – ein Marktanteil von 10,7 Prozent. Zum Vergleich: Der Höchstwert von „The Masked Singer“ lag bei immerhin 5,34 Millionen Zuschauern. Es wird also nicht nur spannend, wenn es um die Demaskierung der Stars geht – sondern auch bei der Frage, ob es eine zweite Staffel geben wird.

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