Lüneburg: Hauptdarstellerin Nicole Ernst als Katrin Zeese bei den Dreharbeiten zur ARD-Telenovela „Rote Rosen“. (Archivbild) dpa/Michael Behns

Die Zukunft der ARD-Telenovelas „Rote Rosen“ und „Sturm der Liebe“ ist weiter ungewiss. ARD-Programmdirektorin Christine Strobl verwies im Interview des TV-Magazins Hörzu auf eine Sparrunde auch für die ARD-Gemeinschaftsprogramme, die sich auch auf den Etat ausgewirkt habe, aus dem die täglichen Serien finanziert werden. „Wir sind auf der Suche nach Lösungen finanzieller Natur, aber auch nach Ersatzprogrammen.“

Strobl sagte auch, bestätigen könne sie die Einstellungen noch nicht. „Momentan sind wir in diversen Gesprächen. Natürlich sind die beiden täglichen Serien sowohl im klassischen Fernsehen als auch in der Mediathek sehr beliebt – und wir kennen die treue Fangemeinde. Deswegen wäre es natürlich schön, wenn wir beides fortsetzen könnten.“

Im Frühjahr hatte die „Berliner Zeitung“ erstmals berichtet, dass beide Serien auf der Kippe stünden. „Sturm der Liebe“ wird seit 2005 im Ersten ausgestrahlt, Sendeplatz ist werktags um 15.10 Uhr. In der Serie geht es um Liebe, Freundschaft, Macht und Intrigen an einem Fünf-Sterne-Hotel an einem fiktiven Ort in Oberbayern. Die Telenovela „Rote Rosen“ spielt in Lüneburg, Drehstart war im Jahr 2006. Die Serie läuft ebenfalls von Montag bis Freitag im Ersten, jeweils um 14.10 Uhr. In den Staffeln stehen Frauen über 40 und ihr Leben im Mittelpunkt.