Bei „Die Höhle der Löwen“ stellen junge Gründer den Star-Unternehmern ihre Konzepte vor. Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

In der vergangenen Woche startete die beliebte Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“ in die zehnte Staffel – zum großen Jubiläum gibt es auch im Herbst wieder allerlei besondere Firmen, die vor den Wirtschafts-Größen in der Show ihre Konzepte vorstellen. Auch in der zweiten Folge (Montag, 20.15 Uhr, VOX) geht es hoch her. Dieses Mal ist eine Berliner Firma zu sehen, die mit einem besonderen Produkt den Markt aufmischen will. Ob es den jungen Unternehmern gelingt, den Deal ihres Lebens abzustauben?

Die Höhle der Löwen startete jetzt in die zehnte Staffel

Recht souverän startete „Die Höhle der Löwen“ in der vergangenen Woche in die neue Staffel: Durchschnittlich schalteten 1,99 Millionen Zuschauer ein, die Gründer-Show sicherte sich damit einen Marktanteil von 11,4 Prozent in der werberelevanten Zielgruppe. Ob sich diese Erfolgssträhne in dieser Woche fortsetzen wird?

Vielleicht sorgen für die guten Quoten auch diese Berliner: Timm Benjamin Zolpys (41), Mohamed Ghouneim (42), Stephan Meissner (32) und Nicolas Lawin (30) stellen in dieser Woche ihre Firma vor. Sie präsentieren den „Löwen“ das „Tape Art Kit“. „Tape Art“ ist eine Form der Kunst, bei der aus unterschiedlich breiten Klebebändern in verschiedenen Farben Kunstwerke geklebt werden. Vor über zehn Jahren eröffneten die Gründer ein Fachgeschäft für Klebeband.

„Mit dem Klebeband, was man im Baumarkt kaufen kann, konnten wir nicht viel anfangen. Wir brauchen vor allem verschiedene Farben in verschiedenen Breiten. Und das haben wir damals nur im Klebeland gefunden,” sagt Gründer Stephan. Mit ihrem Band gestalteten die Klebe-Künstler schon Werke auf der ganzen Welt, in Japan und New York. Nun haben sie das „Tape Art Kit“ auf den Markt gebracht, das Anfängern beim Einstieg helfen soll. Nur ein Löwen-Deal muss noch her! Ob es gelingt?

Einer der Löwen: Unternehmer Carsten Maschmeyer. Foto: TVNOW

Außerdem zu Gast: Thomas Leiendecker (57, Koch und Gründer von „Frau Poppes“. Hinter dem lustig klingenden Firmennamen steckt eine ernste Geschichte: Seine Schwiegermutter Angelika Poppe verlor bei einem schweren Unfall ihr Augenlicht, blieb aber dennoch Hobby-Köchin.

Hinter den Frikadellen dieses Gründers steckt eine traurige Geschichte

„Da ich nicht mehr nach Rezepten kochen konnte, habe ich vieles einfach ausprobiert“, erzählt sie. „Dabei sind Klassiker, wie meine Frikadellen herausgekommen, die ich immer wieder machen musste.“

Auch Leiendecker schätze die Buletten. „Mir war sofort klar, das kann nicht nur eine Rezeptur für ihre Küche sein, davon muss die ganze Welt erfahren.“ Also brachte er eine Art Gewürzmischung auf den Markt.

„Eine Würzbasis, mit der jeder die perfekte Frikadelle à la Angelika zubereiten kann und das mit viel weniger Aufwand. Die Brotwürfel, die für die fluffige Konsistenz so wichtig sind, die ganzen Gewürze, Salz und Pfeffer sind in jeder Packung bereits enthalten.“ Ob das auch den Löwen schmeckt? Das sehen die Zuschauer am Montag um 20.15 Uhr auf VOX.