Katja Burkard moderiert seit fast 25 Jahren „Punkt 12“. Imago/Star Media

Seit vielen Jahren ist Katja Burkard nicht mehr aus dem deutschen Fernsehen wegzudenken. Seit 1997 ist die Blondine mit der markanten Art zu reden die Hauptmoderatorin des RTL-Mittagsmagazins „Punkt 12“. Doch auch auf Instagram ist die 56-Jährige inzwischen immer aktiver und unterhält ihre 186.000 Fans mit kleinen Geschichten aus ihrem Leben. Die neueste Story ist aber nichts für schwache Nerven.

Katja Burkard von Grasmilbe gebissen

Wie Katja Burkard nun ihren Fans auf Instagram berichtet, wurde die bekannte „Punkt 12“-Moderatorin nämlich von einer Grasmilbe gebissen, war mehrere Tage außer Gefecht und musste Antibiotika nehmen. „Ich habe Erntekrätze“, teilte sie ihren Fans in einer Story auf Instagram mit. So werden Bisse von Milben im Volksmund bezeichnet. Es sei eine „Super-Infektion“, schrieb Burkard weiter. „Der Knöchel ist nicht mehr zu erkennen, alles ist feuerrot und juckt wie Hölle!“

Und obwohl Burkard doch einiges mit ihren Fans teilt, wollte sie die neue Optik ihres Knöchels doch lieber für sich behalten und schrieb: „Den Anblick meines Fußgelenks erspare ich euch lieber.“ Dafür hatte sie einen gut gemeinten Rat an ihre Follower. „Passt gut auf, jetzt im Gras...“ Und auch auf der Homepage ihres Heimsenders RTL sprach die Moderatorin noch einmal über den Milbenbiss.

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Grasmilben werden auch Herbstmilben genannt

Grasmilben werden auch Herbstmilben oder Erntemilben genannt. Sie sind auf der ganzen Welt verbreitet und treten in der nördlichen Hemisphäre von April bis weit in den Oktober auf. Der Schwerpunkt in Europa liegt zwischen Juli und Oktober. Die Milben lieben eine niedrige und trockene Vegetation und treten oft in Gärten oder auf Wiesen auf. 

Die Larven der Tiere sind mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Sie sind lediglich bis zu 0,3 Millimeter groß und orangerot gefärbt. Die ausgewachsenen Milben können bis zu zwei Millimeter groß werden. 

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Grasmilben verbreiten keine Krankheiten - sind aber auch so schlimm genug

Im Gegensatz zu Zecken verbreiten Herbstmilben keine Krankheiten, sind aber auch so schon übel genug. Nachdem die Milbenlarven geschlüpft sind, warten sie auf Grashalmen auf einen potenziellen Wirt. Haben sie den gefunden, suchen sie eine warme Stelle mit dünner Haut - wie zum Beispiel Katja Burkards Knöchel. Sie ritzen mit ihren Mundwerkzeugen die Haut an und sondern Enzyme im Speichelsekret ab, die das Gewebe auflösen. Sie ernähren sich von Zellsäften und Lymphe.

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 Beim Menschen sorgt das nach einigen Stunden für Juckreiz, Hautrötungen und juckende Quaddeln. Wie bei so vielen Stichen gilt: Kratzen ist kontraproduktiv. Besser ist die Stelle zu kühlen - und wenn es zu schlimm wird, einen Arzt aufsuchen.