Kapuze statt Aluhut: Rapper Sido. Foto: dpa/Rolf Vennenbernd

Erst verbreitete er Verschwörungstheorien, jetzt rudert er zurück: Rapper Sido (39) will es nicht so gemeint haben. In einem Online-Video hatte er Verständnis für Corona-Verschwörungstheorien gezeigt und Anspielungen auf die sogenannte QAnon-Lehre gemacht. Dieses Horror-Märchen besagt, dass eine bluttrinkende Herrscher-Clique systematisch Kinder entführt und tötet.

Sido bekam für seinen skurrilen Auftritt viel Gegenwind – und deshalb gibt er sich jetzt auf Instagram vergleichsweise demütig. Der Rapper schreibt dort, dass er sich künftig „vielleicht ein bisschen differenzierter ausdrücken muss, damit auch alle immer alles richtig verstehen“.

Ab sofort will Sido offenbar erst nachdenken, bevor er redet. Er schreibt: „Ich glaube niemandem. Ich glaube nur, was ich mit eigenen Augen sehe. Ich glaube nicht der einen Seite. Ich glaube nicht der anderen Seite.“ Das hört sich zumindest klüger an als das Geschwurbel in dem Video.