Cornelia Schubert und Günther Jauch im Studio bei „Wer wird Millionär“. Foto: TVNOW/Stefan Gregorowius

Die meisten Kandidaten, die auf dem Ratestuhl bei „Wer wird Millionär“ landen, haben spannende Dinge zu erzählen – und Quizmaster Günther Jauch nimmt sich gern die Zeit, ausführlich mit seinen Ratefüchsen zu plaudern. Cornelia Schubert, die in der aktuellen Folge der Quizshow die Reise zum Millionengewinn antreten durfte, hatte sogar richtig was zu erzählen. Denn: Sie hat eine spannende berufliche Laufbahn hinter sich – und sogar eine Porno-Vergangenheit!

Als der Moderator die Kandidatin vorstellt, kommen die Zuschauer aus dem Staunen nicht heraus. „Ich habe mal Ihre Vita überflogen. Sie waren mal im Kohlehandel, dann Chemiehandel, dann haben Sie den Wirtschaftskaufmann gemacht“, sagt Günther Jauch. „Dann haben Sie als Sekretärin gearbeitet, ein Ökonomiestudium gemacht, dann Kellnerin, Köchin, Putzfrau, im Zoofachhandel gearbeitet, dann als Kassiererin, dann in der Videothek und jetzt im Kiosk.“ Applaus von den Studiogästen.

Die Porno-Vergangenheit der „Wer wird Millionär“-Kandidatin lässt Jauch schmunzeln

Auf ein Kapitel geht Jauch etwas später noch genauer ein. „Sie haben ja auch mal in einer Videothek gearbeitet“, beginnt der Quizmaster das pikante Gespräch. „Und da haben Sie gedacht: Prima, denn Sie schauen ja gerne Filme.“ Dann erzählt sie ihre Geschichte: Sie sei auf eine Anzeige gestoßen, bei der Kassierer gesucht worden, habe dort angerufen. „Ich neige zur Übertreibung, deshalb habe ich gesagt: Ich kenne alle Kassensysteme. Naja, sagte die Dame, wir sind eine Videothek. Ich sage: Noch besser, ich kenne alle Filme, ich kann die Kunden beraten!“ Daraufhin habe die Frau am anderen Ende erneut gezögert und gesagt: „Wir sind eine Videothek für Erwachsene.“

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Trotzdem sei sie vorbeigegangen. „Ich dachte, als ich dort angefangen habe: Quasimodo kommt Sonnabends vorbei und leiht sich einen Porno aus. Dass aber Stammkunden vorbeikommen, drei- oder viermal pro Woche und leihen sich vier, fünf Videos oder DVDs aus – das kostet ja auch Zeit! Ich meine: Da ist der Abend voll!“ Jauch: „Das kann Ihnen doch egal sein!“ Sie: „Naja. Ich habe schon eine Art Studien betrieben, mir die Leute genau angeguckt. Die sahen alle ganz OK aus, das hätte der Nachbar sein können. Und ich habe mich gewundert, dass es so 25- bis 30- Jährige waren. Mit 25 waren wir doch noch dabei, da haben wir uns keine Pornos ausgeliehen!“

Kandidatin Cornelia Schubert berichtete Günther Jauch bei „Wer wird Millionär“ von ihrer Arbeit in einer Sex-Videothek. Foto: TVNOW/Stefan Gregorowius

Die Stammkunden hätten immer die gleichen Sparten bevorzugt. „Immer die gleichen Genres. Man kann ja dann annehmen: Ok, jemand leiht sich ständig diese Schwangeren-Videos aus. Vielleicht ist das ein Mediziner. Aber möchte man von dem dann noch behandelt werden?“ Jauch fragt genauer nach: „Aber mussten Sie sich die Filme vorher reinziehen zwangsläufig?“ Sie: „Nein, aber es ist wie in jeder normalen Videothek. Da kamen die Bänder zurück und die mussten zurückgespult werden.“ Sie sei schließlich versetzt worden. „Ich denke, viele Männer fühlten sich optisch belästigt. Denn ich habe sie mir ganz genau angeguckt.“

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Dennoch sei die Zeit – drei Monate arbeitete sie in der Videothek – höchstinteressant gewesen. „Und wenn ich mal ein Buch schreiben sollte, werden es mindestens zwei Kapitel. Nach dem netten Plausch gab es aber trotzdem einige Fragen zu beantworten – als die Sendung endete, stand Schubert bei der 16.000-Euro-Schwelle. Wie weit sie es noch schafft und ob es noch mehr schlüpfrige Erzählungen gibt, erfahren die TV-Zuschauer in der nächsten Folge von „Wer wird Millionär“.