Daniel Küblböck bei einem öffentlichen Event im Jahr 2017. Foto: Imago/Future Image

Der seit zweieinhalb Jahren verschollene Sänger und Schauspieler Daniel Küblböck ist offiziell für tot erklärt worden. Küblböcks Vater bestätigte einen entsprechenden Gerichtsbeschluss gegenüber der Passauer Neuen Presse vom Donnerstag. Den Antrag vor Gericht hatte Küblböcks ehemalige Assistentin gestellt – die Familie wollte die Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht treffen lassen.

„Das wollten wir noch nicht so haben, aber das Gericht hat entschieden“, sagte Günther Küblböck der Zeitung. „Es ist schwierig abzuschließen, wenn man einen Menschen nicht findet.“

Der aus Niederbayern stammende Küblböck war 2002 durch die erste Staffel der RTL-Show „Deutschland sucht den Superstar“ bundesweit bekannt geworden. Er war am 9. September 2018 vor der Küste Kanadas über Bord des Kreuzfahrtschiffes „AIDAluna“ gegangen. Hinweise auf ein Fremdverschulden sahen Ermittler nicht.

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Vater Günther Küblböck hatte vergangenes Jahr in der Passauer Neuen Presse die Vermutung geäußert, dass es sich um eine „unbedachte Tat in verwirrtem Zustand“ gehandelt haben könnte. Das Amtsgerichts Passau nennt nun dem Bericht zufolge den 9. September 2018, 08.55 Uhr (Ortszeit) als Zeitpunkt für den Tod des damals 33-Jährigen.