Auma Obama und Profitänzer Andrzej Cibis tanzen in der RTL-Show „Let's Dance“ trotz des Todes von Obamas Mutter weiter.  Foto: dpa/ Rolf Vennenbernd

Ein Schwarz-Weiß-Bild aus ihrer Kindheit, aufgenommen in Kenia – mit diesem emotionen Post lässt „Let's Dance“-Teilnehmerin Auoma Obama ihrer Trauer freien Lauf. Das Foto zeigt sie als junges Mädchen neben ihrer Mutter. Dazu die traurigen Worte „Habe gestern meine geliebte Mutter verloren. Habe keine Worte“ und die Hashtags "Ruhe in Frieden" und "traurig".

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Es ist bereits der zweite Schicksals-Schlag binnen von nur drei Wochen. Erst Ende März war Obamas Oma Sarah gestorben. „Mit großer Traurigkeit geben wir den Verlust unserer geliebten Großmutter Mama Sarah Ogwel Onyango Obama bekannt. Ein Leben, das so vollständig gelebt wurde. Während wir trauern, feiern wir sie auch für das Lachen und die Freude, die sie in unser Leben brachte. So lächeln wir durch unseren Schmerz hindurch, während wir ihr Lebewohl sagen", hatte sie damals zu einem Foto gepostet.

„Let's Dance“ als Ablenkung für Auma Obama

Danach zündete sie bei Let’s Dance zusammen mit Tanzpartner Andrzej Cibis ein Feuerwerk der Emotionen auf der Tanzfläche. Ihre Oma hätte nicht gewollt, dass sie aufgibt, meinte Obama damals in einem Einspieler.

Nun trauert die Halbschwester von Barack Obama (haben denselben Vater) auch um ihre Mutter. Bei „Let's Dance“ will die Soziologin auch diesmal nicht aufgeben. Laut RTL wird die 61-Jährige am Freitag (20.15 Uhr) zusammen mit Profi Andrzej Cibis auftreten. Sie tanzen einen Charleston zu „Bang Bang“ von Will.i.am.

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„Emotional bin ich natürlich total durcheinander“, gesteht Obama. „Aber ich bin froh, dass ich einen schnelleren Tanz habe. Wenn ich jetzt aufgeben würde, was würde ich tun: Ich würde mich verkriechen und mich bemitleiden. Nein. Ich zeige den Leuten, dass das Leben weitergeht“, gibt sie sich kurz vor dem Auftritt kämpferisch.