„Let’s Dance“-Favoritin Valentina Pahde strahlte  im Viertelfinale bei ihrer Samba, hinter den Kulissen plagen die 26-Jährige aber Schmerzen. dpa, insatgram

Jetzt weht ein anderer Wind bei „Let’s Dance“. In der Woche vor dem Halbfinale ist das Training für die verbleibenden vier Promis und ihre Profitänzer so hart wie noch nie. Der Grund: Fast alle sind verletzt! Alle, außer Rúrik Gíslason. Ist die Show am Freitag jetzt in Gefahr?

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Zwei Tänze stehen für alle Paare in dieser Woche an. Dazu die Vorbereitung auf den „Impro Dance Even More Extreme“, bei dem die verbleibenden vier Kandidaten ihre Tänze während der Live-Show zugelost bekommen und dann spontan einen Tanz auf die Bühne zaubern müssen. Soweit man das eben vorbereiten kann. Da passt es natürlich überhaupt nicht, wenn man das eine oder und das andere Körperteil bei jeder noch so kleinen Bewegung doppelt spürt, weil der Körper einem nach wochenlangem Training sage: „Halt! Stopp! Ich kann nicht mehr.“

Valentina Pahde ist die „Miss Perfect“ bei „Let's Dance“ – aber nicht ohne Makel

Valentina Pahde zum Beispiel – auf der Bühne ist sie ein makelloser Engel, „Miss Perfect“, alles scheint so unfassbar leicht und selbstverständlich – gibt im RTL-Interview Einblicke in ihre Seelenleben. „Ich bin so wie ich bin: auch nur ein ganz normaler Mensch, der viel dafür tun muss, da zu sein, wo er heute ist“, erklärt sie.

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„Ich bin auch kein Übermensch. Es ist alles Training, auch für mich. Und da ist nicht alles perfekt. Schaut euch meine Beine an“, sagt sie und zeigt auf die Bandage am linken Knie. Die Beine sind übersäht mit blauen Flecken. Oder ist das ein blauer Fleck, unter dem sich ein Knie versteckt? „Ich sehe aus wie ein Dalmatiner,“ sagt sie. „Dann habe ich mir noch den Zehnagel weggeschlagen. Das kommt sicher nicht davon, dass mir alles in den Schoß fällt, sondern davon, dass ich jeden Tag auf dem harten Boden trainiere.“ Nach dem Üben geht sie zur Physiotherapie, Kinesio-Tape ziert ihre Schulten und den halben Rücken. Das hilft der angeschlagenen Muskulatur mit eine Art Dauermassage, bei der die Mikrozirkulation zwischen Haut und Muskeln verbessert wird.

Für die Favoritin ist das alles harte Arbeit. Auch wenn sich Valentina Pahde und ihr Partner Valentin Lusin vermeintlich mühelos von Show zu Show tanzen. In dieser Woche proben sie einen Cha-Cha-Cha und Paso Doble.

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„Let’s Dance“-Favoritin Valentina Pahde  ist mit bunten Tapes übersäht, die Schmerzen lindern sollen. Instagram

Nicolas Puschmann: Schlechtes Omen fürs „Let's Dance“-Halbfinale?

Nicolas Puschmann postete am Sonntag ein Video aus dem Training für das Halbfinale. Dabei erklärt er auch seinen kaputten Fuß: „Es geht so, das Bein ist noch …“, beginnt er seinen Satz. Dann bricht er aber ab, will nicht zu viel jammern. „Indianer-Herz kennt keinen Schmerz. Wir geben alles und wollen euch am Freitag wieder eine fabelhafte Show bieten.“ Im Halbfinale tanzt er zusammen mit Partner Vadim Garbuzov einen Paso Doble und einen Jive. Dazu kommt die große Herausforderung eines improvisierten Tanzes.

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Hält der Fuß dieser Belastung stand? Immerhin wäre es nicht das erste Mal, dass ein Promi verletzungsbedingt aufgeben muss. Erst vor einigen Wochen in der aktuellen „Let’s Dance“-Staffel verabschiedete sich Ilse DeLange, weil ihr Fuß der Belastung nicht standhielt. Kurios: Genau aus diesem Grund ist Nicolas Puschmann überhaupt noch oder besser wieder dabei. Er war für die Sängerin nachgerückt, weil er in der Show davor als letzter ausgeschieden war. Bleibt zu hoffen, dass das kein schlechtes Omen für seine Fußverletzung ist.

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Nicolas Puschmann klagt im „Let’s Dance“-Training über Schmerzen im Fuß. Instagram

Profitiert Rúrik Gíslason bei „Let's Dance“ von Verletzungen der anderen?

Simon Zachenhuber ist Schmerzen gewohnt. Als Boxer dürfte er auch kein Problem mit Blut haben. Gut so. Immerhin musste er am vergangen Freitag nach dem Viertelfinale bei „Let’s Dance“ von Sanitätern versorgt werden. Auf einem Video aus Instagram zeigt er, wie bei ihm das blutende rechte Ohr versorgt wird. Das sei ihm Tanz während der Live-Show passiert. Aber – Entwarnung – es ist keine schlimme Verletzung, zusammen mit seine Partnerin Patricija Belousova ist er schon wieder fleißig am Proben. Der Tango und Quickstep stehen für die beiden neben dem Impro-Dance an. Für die beiden wird es aber auch ohne ein größeres Verletzungsproblem super-eng. Tänzerisch kann der 22-Jährige mit der Konkurrenz im Halbfinale nicht mehr mithalten.

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„Let’s Dance“-Halbfinalist Simon Zachenhuber wurde nach dem Viertelfinale von Sanitätern am Ohr behandelt. Instagram

Und wer ist der lachende Vierte? Ex-Fußballer Rúrik Gíslason. Der Frauenschwarm gilt mit Partnerin Renata Lusin sowieso als Favorit, geht also nun als einziger ohne Handicap ins Halbfinale. Zudem dürften ihm die beiden Tänze, ein Contemporary und der Charleston, absolut entgegenkommen. Da beim Contemporary eigentlich alles erlaubt ist, was Gefühle rüberbringt, ist das oft der stärkste Tanz bei allen Promis. Zieht Rúrik Gíslason seinen persönlichen Joker, performt wieder mit freiem Oberkörper, dürften ihm die Anrufe der weiblichen Zuschauer gewiss sein.

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Das Finale am 28. Mai dürfte er also schon einmal im Terminkalender vormerken – als Finalist und nicht als Zuschauer.

Rúrik Gíslason hat bei „Let’s Dance“ gute Chancen auf den Titel. Andreas Rentz/Getty Images Europe-Pool/dpa