Horst Lichter ist bei „Bares für Rares“ immer gut gelaunt – aber es gab auch dunkle Momente in seinem Leben, wie ein neuer Film über den Entertainer zeigt. ZDF/Sascha Baumann

Es ist ein Drama, dass das Leben schreibt: Für „Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter ändert sich von einem auf den anderen Moment plötzlich alles. Dieser Schock-Anruf stellt sein Leben auf den Kopf. Sein Leben, das jetzt verfilmt worden ist. Am 9. Januar zeigt das ZDF nun also „Horst Lichter – Keine Zeit für Arschlöcher“ und gibt damit tiefe Einblicke in das Leben und Seelenleben des Fernseh-Stars.

Als Fernseh-Koch und Chef-Moderator der beliebten Trödelsendung „Bares für Rares“ hat sich der fast 60-Jährige einen Namen gemacht. Er zählt zu den berühmtesten TV-Gesichtern, die Deutschland zu bieten hat. Sein Schnäuzer ist unverkennbar. Den Entertainer kennt man vor der Kamera nur gut gelaunt.

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Licht aus, Spot an für „Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter

Und wenn die Scheinwerfer aus sind? Dann gibt es auch die andere Seite des Moderators Horst Lichter. Die private. Die nachdenkliche. Genau die beleuchtet das biografische Drama „Horst Lichter – Keine Zeit für Arschlöcher“ nach dem gleichnamigen Buch, das für das ZDF-„Herzkino“ gedreht wurde.

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Nicht wiederzuerkennen: Oliver Stokowski (l.) hat sich für eine ZDF-Produktion eindrucksvoll in Horst Lichter verwandelt.  ZDF/Willi Weber

Und darum geht’s in „Horst Lichter – Keine Zeit für Arschlöcher“: Kaum kommt Entertainer Horst Lichter (Oliver Stokowski) in seinem Urlaub zur Ruhe, als ihn seine Mutter (Barbara Nüsse) anruft: Auf die ihr eigene trockene Art lässt sie ihn wissen, dass bei ihr Krebs diagnostiziert wurde und es nicht gut um sie steht. Sofort macht Horst sich mit seiner Frau Nada (Chiara Schoras) auf den Weg in seine alte Heimat.

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„Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter mit flottem Spruch auf den Lippen

Mit der Rückkehr werden Kindheitserinnerungen wach – an einen liebevollen Vater und an eine Mutter, die in schwierigen Situationen die Zügel fest in der Hand hielt. Horst versucht nach Kräften, seine Mutter Margret zu unterstützen, Arzttermine zu organisieren und für Abwechslung zu sorgen – auch wenn das Verhältnis zwischen Mutter und Sohn seit Langem belastet ist.

Der kantigen, frostigen Art seiner Mutter begegnet er, wie er es schon in jungen Jahren gelernt hat: Er stellt das Positive einer Situation heraus und hat immer einen flotten Spruch auf den Lippen. Als Margret erfährt, wie schwer ihre Krankheit wirklich ist, beginnt Horst auch sein eigenes Leben zu überdenken.