Jürgen Drews ist eine Schlager-Legende - und erzählt auch gern Geschichten aus der Vergangenheit. Foto: imago images/STAR-MEDIA

Sie stehen im Rampenlicht, sind für viele Menschen Vorbilder und Idole – und haben doch selbst auch die eine oder andere Story auf dem Kerbholz, die nicht wirklich Vorbildfunktion hat: Deutschlands Schlagerstars. Denn: Auch die, die im Bereich der Heile-Welt-Musik unterwegs sind, erleben Dinge, die man am besten vergisst. Schlager-Legende Jürgen Drews („Ein Bett im Kornfeld“) packte jetzt eine solche Geschichte in seinem Podcast aus.

In seinem Podcast erzählt Jürgen Drews Geschichten aus seinem Leben

„Jürgen Drews: Des Königs neuer Podcast“ heißt die Audio-Show, in der Drews auch viel aus seiner Vergangenheit erzählt. In der neuesten Episode verrät schon der Titel, um was es geht: „Jürgens Kindheit: Der große Blinddarm-Schwindel und ein blanker Busen.“ Darin geht es auch um eine Lüge, die sich Drews in seiner Kindheit leistete – und die Konsequenzen hatte!

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Unter anderem will Co-Moderator Felix Moese von ihm wissen: „Warst du ein frecher Knirps?“ Die Antwort: „Meine Eltern haben sich immer darüber aufgeregt, dass ich nie zuhörte und unglaublich vergesslich war.“ Einmal habe er, wie jedes Kind, mal keine Lust auf Schule gehabt und eine Krankheit vorgeschoben.

Das Problem: Der Vater von Drews war Arzt, ging mit solchen kleinen Lügen anders um. So habe er ihn kurzerhand ins Krankenhaus geschickt.

Den Kollegen erzählte er von Schmerzen im Bauch – also: rauf auf den OP-Tisch! „Seitdem bin ich ein bisschen leichter und habe eine Narbe“, sagt Drews. Denn: Die Mediziner entfernten ihm kurzerhand den Blinddarm! „Ich habe mir meinen Blinddarm rausnehmen lassen, obwohl dieser völlig intakt war.“

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Sein Vater habe sich darüber „fast totgelacht“. Das Verhältnis der beiden habe unter dieser Aktion aber nicht gelitten, im Gegenteil: Sein Vater sei für ihn ein großes Vorbild – etwa, wenn es um die Erziehung der eigenen Kinder geht.