Schlager-Star Bernhard Brink rettete einem langjährigen Freund das Leben, erzählte er der „Bild“. Foto: Imago/Star-Media

Es gibt im Leben Momente, in denen kommt es auf Sekunden an – keiner weiß das besser als Schlager-Star Bernhard Brink. Der Musik-Star („Hast du Lust“, „Blondes Wunder“) erzählte in einem Interview jetzt eine dramatische Geschichte, die dank seines eigenen Einsatzes ein gutes Ende nahm: Als ein Freund beim gemeinsamen Essen beinahe erstickte, griff der Sänger ein, rettete ihm kurzerhand das Leben.

Plötzlich kippte Bernhard Brinks Kumpel bewusstlos vom Stuhl

Gemeinsam mit seinem Freund Olaf Schenk, Veranstalter des „SchlagerOlymp“, saß Brink im Juni vor Schenks Restaurant in Berlin-Lübars. „Er hatte gerade einen Bissen von seinem Steak in den Mund gesteckt. Plötzlich röchelte er“, erzählte Bernhard Brink der „Bild“. „Kippte bewusstlos einfach vom Stuhl. Es waren auch noch andere Gäste da. Aber die waren in Schockstarre.“

Ihm sei sofort klar geworden, dass Schenk in Lebensgefahr schwebte. „Ein Erstickungstod drohte. Der Bissen musste in die Luftröhre gekommen sein“, sagt der Schlager-Sänger.

Bernhard Brink und Olaf Schenk kennen sind schon seit längerer Zeit Freunde. Foto: imago/Agentur Baganz

„Da musste ich was unternehmen. Habe ja auch meinen Erste-Hilfe-Kurs-aufgefrischt. Ich sprang auf, rannte um den Tisch. Griff ihn mir. Leicht sei das nicht gewesen, schließlich sei sein Freund Olaf „ein stattlicher Kerl“.

Zum Glück ist Bernhard Brink selbst „nicht aus Pappe“, sagt er

Zum Glück: Der Sänger sei selbst „auch nicht aus Pappe“, sondern seit Jahrzehnten als Tennisspieler im Training. „Ich schlug ihm also mit aller Kraft rund zehnmal auf den Rücken. Ich war voll Adrenalin!“

Schenk spuckte das Fleischstück, das sich offensichtlich in der Luftröhre verfangen hatte, daraufhin aus. Glück im Unglück: „„Zum Glück musste ich nicht den sogenannten ,Heimlich-Griff‘ anwenden. Das wäre noch schwieriger gewesen“, sagt Brink.

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Wie nah Schenk dem Tod war, beschreibt er selbst so: „Alles war so friedlich. Mein Leben zog an mir vorüber. Ich wusste überhaupt nicht, was los war, wurde schlagartig bewusstlos. Als ich wieder aufwachte aus der Bewusstlosigkeit, war ich völlig verwirrt, wie aufgeregt alle waren.“ Die Rettung-Aktion werde er seinem „Brinki“ nie vergessen.