Eine endlose Geschichte: Die Scheidung zwischen den Hollywood-Stars Angelina Jolie und Brad Pitt. Foto: AP Photo

Brad Pitts Anwaltsteam schlägt zurück. Angelina Jolie hatte in einem Gerichtsantrag die Absetzung des Privat-Richters, der ihr Scheidungsverfahren leitet, gefordert. Sie wirft John W. Ouderkirk Befangenheit vor, weil er in der Vergangenheit geschäftliche Beziehungen mit Brad Pitts Anwältin Anne C. Kiley gab. Pitts Anwälte unterstellen der Oscargewinnerin hingegen eine Verzögerungstaktik, „um eine endgültige Entscheidung im Sorgerechtstreit für die sechs Kinder zu verhindern“. Denn seit der Trennung 2016 besitzt die 45-Jährige das alleinige Sorgerecht, Pitt hat nur ein Besuchsrecht.

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In den Gerichtsdokumenten pochen Pitts Anwälte darauf, dass Richter Ouderkirk das Verfahren zu Ende bringt: „Er hat eine langjährige, gute Beziehung zu beiden Seiten. Angelina Jolie hatte ihn 2014 persönlich ausgewählt, die Hochzeit durchzuführen“.

Weil der Privat-Richter als Mediator von beiden Seiten bezahlt wird, mussten Pitt und Jolie bislang dem Engagement zustimmten und nicht nur das. Laut der Pitt-Anwälte „hat Jolie schon drei Mal zugestimmt, das Engagement von Ouderkirk zu verlängern.

„Ihre plötzlichen Einwände von Befangenheit haben den vollen Anschein eines verzweifelten Verzögerungstricks. Damit werden allein die Kinder bestraft, weil es so weiterhin keine endgültige Einigung beim Sorgerechtsstatus gibt.“