Dieter Laser (†) Foto: Swen Pförtner/dpa

Die Film- und Theaterwelt trauert um Dieter Laser. Wie seine Frau Inge erst jetzt bekannt gab, starb der Schauspieler bereits am 29. Februar in Berlin, kurz nach seinem 78. Geburtstag.

Laser spielte nicht nur mit Weltstars wie Burt Lancaster. Er wurde selber einer, ohne es eigentlich zu wollen. Denn die Schauspielerei war für Laser der einzige Weg, um sich von seinen Eltern zu lösen, die einer christlichen Sekte angehörten.

1961 sah er am Hamburger Schauspielhaus den Proben zu, wurde dabei von Gustaf Gründgens entdeckt. „So kam ich zur Schauspielerei, weil der Gott des Theaters gnädig mit mir war“, so Laser später.

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Ab den 70ern stand Laser vor der Kamera. Für seinen ersten Kinofilm „John Glückstadt“ (1974) bekam Laser den Deutschen Filmpreis. Große Filme wie „Die verlorene Ehre der Katharina Blum (1975, mit Mario Adorf), „Zauber der Venus“ (1991, Glenn Close) und „Der Unhold“ (1996, John Malkovich) folgten. In der TV-Serie „Väter und Söhne“ (1986) spielte er mit Burt Lancaster.

Weltweit wurde Laser durch Filme wie „Baltic Storm“, „The Man Inside“ oder den Horror-Streifen „Human Centipede“ bekannt.