Schauspielerin und Produzentin Sandra Bullock bei der Premiere von „The Unforgivable“ in Los Angeles diese Woche.  AP/dpa/Jordan Strauss/Invision

Sie adoptierte ihre Tochter Laila 2015, als diese drei Jahre alt war. Jetzt enthüllt Sandra Bullock zum ersten Mal, wie traumatisiert ihre Kleine war, als sie sie zu sich nach Hause holte. Bei Facebooks „Red Table Talk“ mit Jada Pinkett Smith verriet die Oscargewinnerin, dass das Waisenmädchen in ihren ersten zweieinhalb Jahren gleich durch drei Pflegefamilien geschleust wurde: „Laila hat in den ersten Jahren Essen versteckt. Für sie ging es um das reine Überleben. Erst im Laufe der Zeit ist ihr wahres Ich durchgebrochen und hat ihre Ängste weitgehend vertrieben.“

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Sandra Bullocks Adoptivtochter versteckte sich anfangs im Haus

Für Bullock war es ein Albtraum, als sie ihre Tochter anfangs im Haus nicht finden konnte: „Ich entdeckte sie dann im Schrank. Sie hatte alle ihre Sachen bei sich und sagte, dass sie bereit ist, zu gehen. Es war sehr hart für mich, nicht verletzt zu sein. Denn alles, was du willst, ist sie zu lieben. Doch Liebe kommt nicht einfach so plötzlich, sie beruht auf Gegenseitigkeit.“

Sandra Bullock (55) mit Tochter Laila (8) in einer Videoschalte in der Web-TV-Talkshow „Red Table Talk“.

Es war ihr Lebensgefährte Bryan Randall, der ihr half, das Verhalten ihrer Tochter als Mutter nicht persönlich zu nehmen: „Er hat gesagt, dass sie sich ändern wird, wenn sie erst einmal länger als ein paar Jahre bei uns ist. Und dass ich einfach nur weiterhin Laila stützen, sie halten und sie umarmen soll. Bis sie versteht, dass sie zu uns gehört und nirgendwo anders mehr hingehen muss.“

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Sandra Bullock will immer für ihre Adoptivtochter da sein

Erst vor zwei Jahren habe die Achtjährige dann die Sicherheit für sich gewonnen, dass sie auch allein in ihrem Zimmer schlafen konnte: „Ich wusste, dass es so weit war, als ich nicht mehr länger an ihrem Bett sitzen brauchte, damit sie einschläft.“ Was die 55-Jährige nicht davon abhalten wird, auch noch in den kommenden Jahren immer für ihre Tochter da zu sein. „Sie weiß, dass ich da hinziehen werde, wo sie später zur Uni geht. Der Joke bei uns zu Hause ist, dass mein Sohn und sie sich auf eine Stadt einigen müssen. Egal wo, ich werde da sein!“