Rihanna wird auf 10 Millionen Dollar Schadenersatz verklagt. Angela Weiss/AFP

Weil Rihanna bei der Fashion Show ihres Modelabels die falsche Musik spielte, droht der Interpretin die Enthauptung. Das zumindest behauptet die Musikerin jetzt in einer 10-Millionen-Dollar-Schadensersatz-Klage gegen die Superstar-Sängerin und Designerin

Laut Gerichtsdokumenten, die TMZ vorliegen, hatte die Interpretin vor der Savage X Fenty-Online-Show zwei Versionen ihres Songs abgeliefert: „Ich habe den Fenty-Leuten sehr deutlich gemacht, dass eine Version islamische religiöse Verse enthält und die andere nicht. Und explizit davor gewarnt, die Version mit den geheiligten islamischen Sprichwörtern zu spielen“.

Sängerin erlitt Panikattacken und Depressionen

Doch genau das passierte während der Livestream-Show, zu der sich Millionen von Zuschauern zugeschaltet hatten. Die Interpretin bekam nach eigener Angabe fast umgehend Todesdrohungen und muss sich seither verstecken. Insbesondere die ständigen Drohungen von empörten Muslimen, sie zu köpfen oder auf andere Weise zu ermorden, haben bei der Musikerin „zu Panikattacken und Depressionen“ geführt.

Rihannas postete ihre Entschuldigung auf Instagram. Instagram

Unbestritten ist, dass Rihanna ihren Fehler bereits eingestanden hat. Sie hatte sich nämlich gleich nach der Show und dem folgenden Shitstorm öffentlich dafür in einem Social-Media-Post auf Instagram entschuldigt. Mit den Worten: „Ich möchte mich bei der muslimischen Gemeinde bedanken, dass sie mich über einen riesigen Fehler während unserer Savage x Fenty Show, der unabsichtlich beleidigend war, informiert hat. Ich will, das ist mir ganz wichtig, mich für diesen zwar unabsichtlichen, aber dennoch fahrlässigen Fehler entschuldigen. Wir verstehen, dass wir vielen unserer muslimischen Brüder und Schwestern wehgetan haben, und das tut mir aus tiefsten Herzen unglaublich leid. Ich spiele niemals mit respektlosen Verhalten gegenüber Gott oder irgendeiner Religion. Deshalb war es völlig unverantwortlich, dass wir den Song für dieses Projekt genutzt haben. In der Zukunft werden wir sichergehen, dass so etwas nie wieder passiert. Ich danke euch für eure Vergebung und euer Verständnis. Rih“

Auch bei der Aufzeichnung der Fashionshow wurde im nachhinein die Stellen mit den kontroversen Liedstellen digital gelöscht. Bislang haben weder Rihanna noch ihre Anwälte auf die Klage reagiert.