Frédéric Prinz von Anhalt weiß, wie er im Gespräch bleibt. Foto: Imago/Star-Media

Ruhig geworden ist es um Frédéric Prinz von Anhalt nie so richtig. Trotz seiner 77 Jahre taucht der Adoptiv-Adlige immer wieder in digitalen, wie analogen Klatschmagazinen auf. Damit das auch so bleibt, nimmt der rüstige Unternehmer auch einiges auf sich. Zwei Trash-TV-Formate stehen in den kommenden Monaten an. Und das sorgt für ordentlich Zündstoff. 

Prinz Frederic ist beim „Kampf der Realitystars“ dabei

Wie die Bild berichtet, ist Frédéric Prinz von Anhalt nämlich gerade auf dem Weg nach Thailand, um dort an der zweiten Staffel der RTL2-Serie „Kampf der Realitystars“ teilzunehmen. Zuvor soll er sich von seinem Arzt das Okay für den dreh in den Tropen geholt haben. Denn in dem Format leben die Promis direkt am Strand in einer sogenannten Sala und müssen in teilweise sportlichen Wettkämpfen gegeneinander antreten. Das ist nicht für jeden Körper etwas.

Doch während der Arzt des Witwers von Hollywood-Diva Zsa Zsa Gabor keine Bedenken hatte, ist man bei RTL2s Schwester-Sender RTL so gar nicht begeistert. Denn Frédéric sollte eigentlich im kommenden Januar ins Dschungelcamp einziehen. Das Problem: Auch wenn viele Fans das nicht mehr teilen, versteht sich das Dschungelcamp als Flaggschiff des deutschen Reality-Fernsehens und sieht es daher nicht gerne, wenn seine Teilnehmer kurz zuvor schon in einem anderen Format waren und dort bereits ihre Geschichte erzählt haben. „Die Verantwortlichen bei RTL sind stinksauer“, zitiert die Bild einen Insider.

„Kampf der Realitystars“ soll erst im August oder September ausgestrahlt werden

„Kampf der Realitystars“ und das Dschungelcamp würden zudem enger beieinanderliegen, als es zunächst aussieht. Denn während das Dschungelcamp im Januar live gesendet wird, wird der „Kampf der Realitystars“ nur aufgezeichnet und soll erst im August oder September ausgestrahlt werden.

Das wären dann nur noch vier Monate bis zum Dschungelcamp. Und tatsächlich ist nicht zu glauben, dass im Leben von Frédéric Prinz von Anhalt noch so viel passiert, dass er grundlegend Neues zu erzählen hätte. Deshalb sollen die Verhandlungen zwischen dem Prinzen und RTL auch stocken. Die sicheren Kandidaten für den Dschungel 2022, Harald Glööckler, Lucas Cordalis und Filip Pavlovic haben daher auch Klauseln unterscheiben müssen, dass sie bis zum Dschungel-Start in keinem anderen Reality-Format auftauchen dürfen. Wie der Sender mit Frédéric Prinz von Anhalt umgehen wird, ist unklar.