Frank Rosin mit Thomas und Gaby vom „Geestland-Treff“ in Kropp. Foto: Kabel1

Eigentlich betreiben Gaby und Thomas Haedicke aus Kropp in Schleswig-Holstein eine Eventlocation. Doch wegen der Corona-Pandemie hatten sie 94 Prozent Einbußen. Um sich zu konsolidieren fassten sie einen gewagten Entschluss: Weil einige Gastronomien schließen mussten, entschieden sie sich, eine aufzumachen und das Sportlerheim, den „Geestland-Treff“ zu übernehmen. Da sie ahnten, dass sie dabei Unterstützung brauchen würden, riefen sie Frank Rosin. Und der kam auch - allerdings am ersten Tages des Lockdown light im November.

Als Frank Rosin ankam, war die Freude bei Gaby und Thomas erst richtig groß. Doch schnell stellte sich heraus, dass die beiden nicht gerade die geborenen Gastronomen sind. Der Sternekoch kam schnell auf den Trichter, dass er bei vielen Dingen wohl ganz von vorne anfangen müsste. „Sie sind sich nicht im Klaren, dass sie eine Riesenaufgabe vor sich haben“, kritisierte Frank Rosin.

Deutlich wird das handwerkliche Defizit in der Küche schnell. Bereits im Trailer zur Folge moniert Frank Rosin, wie Thomas Fleischwurst schneidet - und dann zeigt sich, wie gerechtfertigt die Kritik des Sternekochs offenbar war, denn es wird blutig. Gleich zweimal schneidet sich der fleißige, aber ungelernte Thomas in den Finger. „Hast du dich wieder geschnitten?“, fragt Rosin ungläubig und stellt fest: Das Paar ist überfordert. Das zeigt sich nicht nur daran, dass bei Gaby auch immer wieder die Tränen fließen. Immer wieder greift Frank Rosin in seinen Standpauken zu gewohnt harten Worten.

Rosins Restaurants: Ein Lebenszeichen vom „Geestland-Treff“

Ob es geklappt hat, wird sich im Laufe der Folge zeigen. Die gibt es am Donnerstagabend (20.15 Uhr) auf Kabel1. Einen Hinweis, dass es gut ausgegangen sein könnte, gibt es aber: Der „Geestland-Treff“ ist auf Facebook aktiv. Erst am Tag der Ausstrahlung haben die Betreiber erneut ihre Karte mit Gerichten gepostet, die es coronakonform zum Mitnehmen gibt. Darauf stehen drei verschiedene Burger, belegte Baguettes, Currywurst und andere Leckereien. Klingt zumindest nach einem kleinen Happy End.