Frank Rosin mit Daniel Rusch und Karina Humburg vom „Café Zweistein“. Foto: Kabel1

Donnerstag ist bei Kabel1 Rosin-Tag. Der Sternekoch aus dem Ruhrpott ist auch diese Woche wieder zu sehen, wie er versucht, mit einer mehr oder weniger krassen Umstellung von Konzept und Räumlichkeiten eine Gastwirtschaft wieder auf einen grünen Zweig zu bringen. Diesmal geht es für ihn ins nordhessische Bad Sooden-Allendorf. Dort haben Daniel Rusch und Karina Humburg, die Betreiber des „Café Zweistein“ um Hilfe gebeten. Doch beim Blick auf die Vorschau fällt auf: an Corona-Regeln hält sich hier niemand.

Das ist schon eine Umstellung. In den vergangenen Folgen von Rosins Restaurants war das Thema Corona stets präsent. Und nun im „Café Zweistein“? Fehlanzeige. Der Sternekoch hat keine Maske dabei, begrüßt den Wirt Daniel Rusch mit Handschlag – es gibt sogar ein Testessen, bei dem die Freiwilligen dicht an dicht sitzen.

Lesen Sie auch: „Rosins Restaurants“ in Thüringen: Der Sternekoch schaut im „Waffelwunder“ vorbei >>

Doch für all das, was derzeit so merkwürdig wirkt, gibt es eine ganz einfache Erklärung. Denn die Folge wurde vor ziemlich genau einem Jahr gedreht. Das Coronavirus spielte in Deutschland noch kaum eine Rolle. Lediglich beim bayerischen Autozulieferer Webasto gab es erste Fälle. Wieso diese Folge mit einem so großen zeitlichen Abstand ausgestrahlt wird, ist übrigens nicht bekannt. 

Wie sich Daniel und Karina schlagen, wird sich in der aktuellen Folge von Rosins Restaurants (Donnerstag, 20.15 Uhr, Kabel1) zeigen. Direkt im Anschluss wird zudem im Kabel1-Magazin ein Betrag über das Café Zweistein laufen. Gut möglich, dass dort die Schwierigkeiten des Restaurants in der Corona-Pandemie beleuchtet werden. Immerhin: Es scheint überlebt zu haben. Auf Facebook gibt es regelmäßig neue Posts.