„Rosenheim-Cops“-Schauspieler Dieter Fischer sitzt mit einem Drehbuch und einer Saftschorle in seinem Garten im bayerischen Pöcking. dpa/Lennart Preiss

Seit vielen Jahren ermittelt Schauspieler Dieter Fischer als Kriminalhauptkommissar Anton Stadler bei den „Rosenheim-Cops“, der Vorabend-Kultserie im ZDF. Vom Stress am Set erholt er sich mit Heilfasten und Wandern.

Zweimal im Jahr versuche er auf diese Weise, seinen Körper auf Null zu setzen, sagte der 50-Jährige. „Ich nenne es Urlaub forte.“

Am Anfang sei es etwas schwierig, da schlafe er viel. „Ab dem dritten Tag fühlst du dich auf unerklärliche Weise deutlich besser als vorher.“ Er verbinde das mit Wandern oder Radsport auf dem Hometrainer.

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„Ich hab' das Gefühl, der Tag wird langsamer“, berichtet Dieter Fischer. Aber die Konzentration sei sehr gut. „Das ist nicht nur für den Körper gesund, sondern auch für Geist und Seele.“ Seit mehreren Jahren schon nutze er Heilfasten, um sich vom Drehstress und unregelmäßigen Snacks am Catering zu erholen.

Etwa 10 Tage zieht Dieter Fischer das Heilfasten durch

„Ums Gewicht geht es nicht“, sagte Fischer. Morgens genehmige er sich eine verdünnte Gemüse-Obst-Schorle, tagsüber dann nur Wasser. In der letzten Fastenperiode habe er nur zweimal einen Tee und einmal eine Brühe zu sich genommen.

Eine Woche habe er das durchgezogen, in der Regel seien es zehn bis zwölf Tage. „Man verdoppelt den Erholungswert des Urlaubs“, schwärmte der Schauspieler. Auf die Idee gebracht habe ihn der frühere „Rosenheim-Cops“-Regisseur Gunter Krää.

Das Fastenbrechen starte dann ganz zaghaft mit milder Kost. Dann gönne er sich morgens einen Kaffee. Sowie Vollkornbrot mit Käse und Tomaten aus dem eigenen Garten. „Das ist eine Geschmacksexplosion.“

An jedem Dienstag kurz vor halb acht lassen sich mehr als vier Millionen Zuschauer vom ZDF ins sommerlich-idyllische Chiemgau versetzen. Schon seit 2002 läuft hier die Krimiserie „Die Rosenheim-Cops“, deren Helden natürlich alles andere als „Cops“ nach amerikanischem Vorbild sein wollen, sondern eher Bullen à la Oberbayern.