Ähnlich alt wie Trump, aber lauter - die Stones: Ron Wood, Mick Jagger, Charlie Watts und Keith Richards.  Foto: dpa / Carsten Rehder

Die berühmteste Rentnerband der Welt will US-Präsident Donald Trump rechtlich auf die Füße treten. Die Rolling Stones haben laut Spiegel angedroht, den Republikaner zu verklagen, falls er noch einmal einen ihrer Titel bei einer öffentlichen Wahlkampfveranstaltung abspielen lässt. 

„Es könnte das letzte Mal sein, dass Präsident Donald Trump einen Song der Stones nutzt“, heißt es in einer Mitteilung der Gruppe. Der Präsident habe sich in der Vergangenheit nicht an Unterlassungsaufforderungen gehalten. Man wolle nun „weitere Schritte einleiten, um ihn davon abzuhalten, die Songs bei Wahlkampfveranstaltungen zu verwenden“.

Ob Trump sich davon beeindrucken lässt, ist fraglich. Schon im Präsidentschafts-Wahlkampf 2016 hatte er immer wieder und trotz  Intervention der Stones „You Can't Always Get What You Want“ („Du kannst nicht immer bekommen, was du willst“) zu Gehör bringen lassen. 

Die Stones um Sänger Mick Jagger sind nicht die einzigen Musiker, die ihre Werke nicht als Wahlkampfhilfe für Trump missbraucht sehen wollen, unter anderem protestierten Rihanna und Ozzy Osbourne dagegen.

Zuletzt zeigte sich die Familie des 2017 verstorbenen Rockstars Tom Petty verärgert, weil kürzlich bei der Trump-Wahlkampfshow in Tulsa (Oklahoma) dessen Song „I Won't Back Down“ („Ich werde nicht zurückweichen“) gespielt worden war.