Nicole Jänich und Günther Jauch im Studio von „Wer wird Millionär“. Foto: TVNOW/Stefan Gregorowius

Jeder, der bei „Wer wird Millionär“ auf dem heißen Ratestuhl gegenüber von Quizmaster Günther Jauch sitzen darf, muss zu Beginn seiner Millionen-Runde die wohl wichtigste Frage beantworten: Risiko oder nicht? Für die Risiko-Variante gibt’s einen zusätzlichen Joker, dafür aber keine Sicherheitsschwelle bei 16.000 Euro. Was für ein Glück, dass Kandidatin Nicole Jänich in der aktuellen Folge der Rate-Sendung sich nicht für diese Version des Spiels entschied.

Für Günther Jauch ist diese „Wer wird Millionär“-Kandidatin einmalig!

Denn: Bei der 32.000-Euro-Frage griff sie völlig daneben, fiel damit aber nur sanft auf 16.000 Euro zurück. Hätten Sie die Frage beantworten können? Jauch wollte von ihr wissen: „Was kommt unter anderem in den Varianten Großblatt oder Kleinblatt in den Handel?“ Die Antwortmöglichkeiten: A) Haferflocken, B) Gelatine, C) Feldsalat und D) Pfefferminztee. Wie aus der Pistole geschossen antwortet die Kandidatin: „Gelatine!“

Nicole Jänich vergeigte bei „Wer wird Millionär“ die 32.000-Euro-Frage - aber nahm es mit Humor! Foto: TVNOW/Stefan Gregorowius

Jauch erstaunt: „Das war schnell.“ Sie: „Ja. Gelatine hat Blätter – und da gibt es Großblatt und Kleinblatt.“ Die Antwort wird eingeloggt. Und die Kandidatin schiebt hinterher: „Aber wenn nicht, dann habe ich wenigstens gut vorgetragen, oder?“ Jauch: „Eindeutig.“ Bei so viel Entschlossenheit muss es stimmen, oder? Nein, leider nicht. Gelatine ist falsch, die richtige Antwort lautet: Haferflocken.

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Jauch bescheinigt ihr scherzhaft: „Ich kann es Ihnen auch schriftlich geben: Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit.“ Und: Nicole Jänich verliert. „So super hat noch keiner eine Frage vergeigt“, sagt Jauch. Sie darauf: „Ich finde, Sie hätten das auch einfach so hinnehmen können, ohne dass die Haferflocken richtig sind.“ Sie hat gut lachen, denn die falsche Antwort ist nicht schlimm: Weil sich die Kandidatin für die Spiel-Variante ohne Risiko entschieden hat, geht sie mit immerhin 16.000 Euro heim.