Die Schauspielerin Renée Zellweger Evan Agostini/Invision via AP/dpa

„Ich muss manchmal darüber lachen, weil es Vorbestimmung war.“ Renée Zellweger ist dafür bekannt, dass sie grundsätzlich nicht über ihr Liebesleben spricht. Doch im neuen Interview mit Harper’s Bazaar konnte sich die Oscargewinnerin einen Kommentar zu ihrem neuen Lebensgefährten Ant Anstead nicht verkneifen. Dass sie den silberhaarigen britischen Realityshow-Star überhaupt getroffen hat, verdankt sie Brad Pitt und „einem Engel“.

Die Halbschweizerin hatte um ihre langjährige Sprecherin und Managerin Nanci Ryder getrauert, als sie im Fernsehen die Realityshow „Celebrity IOU“ sah. In der revanchieren sich Promis bei wichtigen Menschen in ihrem Leben, indem sie ihnen eine besondere Freude machen. In der Show, die Zellweger schaute, hatte Brad Pitt die Renovierung der Garage seiner langjährigen Make-up-Künstlerin organisiert.

Anthony Richard „Ant“ Anstead ist ein englischer Fernsehmoderator, Automechaniker und Fahrzeugbauer. imago/Landmark Media

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Zellweger beschloss, auch in der Show mitzumachen. Und den beiden privaten Krankenpflegern Jerome und Jerald Cowan, die sich jahrelang um Ryder gekümmert hatten, ein besonders Geschenk zu machen. Weil die Zwillingsbrüder Autonarren sind, heuerten die „Celebrity IOU“-Produzenten den bekannten Realityshow-Automechaniker Ant Antstead an, dessen Spezialität die Restaurierung von Oldtimern ist.

Renée Zellweger ist frisch verliebt

Am Ende bekam Jerome ein Oldsmobile Cutlass (Baujahr 1969), Jerald einen Vintage Bronco und Renée den gut aussehenden Autorestaurateur. Zellweger ist überzeugt, dass Ryder aus dem Himmel die Hand im Spiel hatte: „Wir witzeln darüber ständig. Nancy war immer für mich da und hat das Beste für mich gemacht. Der Gedanke daran lässt mich sofort lächeln.“

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Für ihre Rolle in dem Kriegsdrama „Unterwegs nach Cold Mountain“ bekam Renée Zellweger einen Oscar und einen Golden Globe – aber die meisten Menschen bringen sie wohl trotzdem zuallererst mit „Bridget Jones“ in Verbindung. Dreimal schon schlüpfte die Schauspielerin in die Rolle der sympathisch-unsicheren Londoner Single-Frau. „Ich liebe sie“, sagte Zellweger der Zeitschrift Vogue. „Ich bin nicht genau wie sie – ich denke, ich bin viel konservativer –, aber ich denke, wir sind alle ein bisschen wie Bridget. Deswegen kommt sie bei den Menschen auch so an.“

Der erste Teil der „Bridget Jones“-Reihe, „Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück“ von 2001, machte Zellweger berühmt. Der zweite Teil, „Bridget Jones – Am Rande des Wahnsinns“, festigte ihren Stern am Filmhimmel. Die Zeit drumherum nutzte sie, um auch mal etwas anderes als romantische Komödien zu drehen. Das Musical „Chicago“ beispielsweise, für das sie einen Golden Globe und eine Oscarnominierung einheimste. Oder das Kriegsdrama „Unterwegs nach Cold Mountain“, wofür es dann mit dem Oscar klappte.

Ihr Vater ist Schweizer, die Mutter Norwegerin, beide leben immer noch in Texas, wo Zellweger geboren und aufgewachsen ist.