Prinz Marcus von Anhalt will mit ein paar Begleiterinnen den „Promis unter Palmen“-Stand kapern Youtube/Marcus von Anhalt

Schon nach der ersten Folge von „Promis unter Palmen“ war für Prinz Marcus schon wieder Schluss. Doch der Adoptivprinz hatte seine Agenda offenbar ohnehin erfüllt. Der Protz-Proll ließ vor laufenden Kameras eine homofeindliche Hetztirade los und wurde von seinen Mitstreitern aus dem Haus gewählt. Da Sat.1 nicht selbst einschritt, bekam der Sender einen ordentlichen Shitstorm. Doch immerhin: Nach der Rauswahl gelang es es dem Produktionteam immerhin, den Ex-Kandidaten von der Villa fernzuhalten, als der sie kapern wollte.

Prinz Marcus schippern an den „Promis unter Palmen“-Strand

Prinz Marcus selbst war es, der diese dumme Aktion öffentlich machte. Nach seinem Aus bei „Promis unter Palmen“ mietete sich der Rotlichtunternehmer eine Jacht und schipperte schief singend mit einigen engagierten Models über das Meer. Doch damit nicht genug. Irgendwann kam der 54-Jährige auf die Idee, seinen alten Kollegen einen Besuch abzustatten und steuerte den Strand an, an dem „Promis unter Palmen“ gedreht wird.

Prinz Marcus mit seinen Begleiterinnen am „Promis unter Palmen“-Strand Youtube/Marcus von Anhalt

Sein Plan wird dabei nicht ganz klar. Offenbar wollte er mit den Kandidaten im Haus feiern oder sie auf sein Boot holen. Doch wie Marcus selbst in seinem Video berichtet, konnten Mitarbeiter der Produktionsfirma das noch verhindern. „Die Teilnehmer wurden im Haus eingesperrt, die Rollläden runtergelassen und die Vorhänge zugezogen, sodass sie nichts sehen konnten“, sagte Marcus, der mit einigen der Frauen auf dem Sand herumtanzte und Fotos machte. Sat.1 hingegen will sich nicht im Detail zu diesem Vorfall äußern, teilt auf Anfrage des KURIER lediglich mit: „Das Verhalten von Prinz Marcus von Anhalt hatte keinen Einfluss auf den Dreh und die Produktion in Thailand.“

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Und das ist wohl den Produktionsmitarbeitern zu verdanken, die schnell schalteten. Denn die sorgten laut Marcus Video dafür, dass die Kandidaten in der Villa blieben und nichts von alledem mitbekamen, was sich am Strand abspielte. Und sie sorgten dafür, dass Marcus' Villa-Kaperversuch scheiterte. Das war in diesem Jahr gleich doppelt wichtig: Erstens, um die Produktion von äußeren Störfaktoren freizuhalten, aber auch, um die Corona-Bubble nicht zu gefährden. Denn schließlich ist es seine Sache, wenn Prinz Marcus in seiner Freizeit auf sämtliche Corona-Regeln pfeift und ohne Maske und Abstände mit 20 Leuten eine Party schmeißt, doch es ist etwas anderes, wenn er das potenziell auf seinem Schiff grassierende Virus an die Produktionsstätte bringen würde. 

Produktionsmitarbeiter von „Promis unter Palmen“ erwarten Prinz Marcus und seinen Anhang bereits. Youtube/Marcus von Anhalt

Doch es ist noch einmal gut gegangen. Marcus beweist mit dieser Aktion nur noch einmal seinen schlechten Charakter. Er scheint zu glauben, sich wegen seines Reichtums alles erlauben zu können und nimmt, um diesen zur Schau zu stellen, keine Rücksicht auf die Gesundheit anderer. 

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Da Sat.1 bereits angekündigt hat, keinen weiteren Projekte mehr mit Prinz Marcus zu planen, und andere Sender sich diesen Schuh sicher auch nicht mehr anziehen wollen, wird Marcus wohl in der Zukunft weiter auf solche Aktionen bauen müssen, um im Gespräch zu bleiben. Doch auch das wird sich irgendwann abnutzen...