Elena Miras nimmt teil an „Promis unter Palmen“. Foto: Sat.1

Am Montag startet die zweite Staffel „Promis unter Palmen“, doch schon vorher teilte Elena Miras auf ihrem Instagram-Kanal ordentlich aus. „Ratten unter Palmen“ sei das, sagte die Schweizerin ihren Followern. Im Interview mit dem KURIER legt sie nach. „Sowas“, sagt sie, „will ich nie wieder erleben.“

Elena Miras will bei „Promis unter Palmen“ an ihre Grenzen kommen

Schon die erste Staffel von „Promis unter Palmen“ hatte es in sich. Damals wurde Claudia Obert von Bastian Yotta, Matthias Mangiapane und Carina Spack derart gemobbt, dass sie freiwillig auszog. Elena konnte das aber nicht abschrecken. „Ich hab die erste Staffel gar nicht gesehen. Ich wusste gar nicht, was da abging“, sagt sie. „Ich habe das nur am Rande mitbekommen.“ Die Lust auf die Spiele und zu schauen, wann „ich an meine Grenzen komme“, habe den Ausschlag gegeben, mitzumachen.

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Und den Grenzen scheint Elena durchaus nahegekommen zu sein. Auch, weil sie nur mit den wenigsten aus dem „Promis unter Palmen“-Cast wirklich klarkam. „Das kann man wirklich an einer Hand abzählen“, sagt die 28-Jährige. „Der Rest war einfach nur noch Schrott und ekelhaft und verlogen.“ Alles, an das sie noch im Menschen geglaubt habe, sei in dieser Show verloren gegangen, deutet sie an. „Und das ist schon hart, wenn man irgendwann dasteht und feststellt, man ist jetzt alleine hier.“ Ab einem bestimmten Zeitpunkt habe sie fast mit niemandem mehr geredet.

Elena Miras bei der Ankunft am „Promis unter Palmen“-Strand. Foto: Sat.1

Zoff, das zeigten schon die Trailer und Medienberichte im Vorfeld, laut denen Henrik Stoltenberg und Chris Töpperwien wegen fieser Drohgebärden vom Dreh ausgeschlossen wurden. Und auch Elena verspricht. „Das ist das krasseste Format, das dieses Jahr kommen wird. Was da alles passiert ist, das kann man gar nicht in Worte fassen.“

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Dabei ist Streit Elena durchaus nicht fremd. Egal in welchem Format sie war: „Love Island“, „Sommerhaus der Stars“, Dschungelcamp: Immer gab es Zoff und Elena war durchaus gern mal mittendrin. Doch alles, was sie bisher erlebt habe, sei harmlos im Vergleich mit „Promis unter Palmen“ gewesen.

Wieso eskaliert es bei „Promis unter Palmen“ also schon wieder? Elena schiebt das auch auf das Konzept des Formates. „Man darf nicht vergessen, dass man sich gegenseitig rauswählen muss“, sagt Elena. „Dadurch gibt es natürlich wieder mal Intrigen, falsche Spiele und so weiter.“

Elena: „Ich weiß, dass ich auch austeilen kann“

Auch die Zusammenstellung der Kandidaten habe den Zoff befördert, meint Elena. Bis auf Willi Herren habe sie zwar niemanden gekannt, aber krass erschien ihr die Gruppe trotzdem. Einschüchtern konnte sie das allerdings nicht. „Ich mach mir über sowas eigentlich keine Gedanken, weil ich weiß wie ich bin“, sagt Elena. „Ich weiß, dass ich auch austeilen kann, wenn es drauf ankommt.“

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Willi Herren und Elena Miras kannten sich aus dem „Sommerhaus der Stars“. Foto: Sat.1

Viel schlimmer war die zweiwöchige Quarantäne. „Man möchte nur noch, dass es losgeht, man ist gelangweilt, Druck baut sich auf …“, klagt sie. Immerhin waren ihre Tochter Aylen und ihre Mutter mit dabei. Nur in der Villa selbst hatte sie einen Kontakt zu der Zweijährigen. Und dann musste sich Elena auch noch mit einem kleinen Shitstorm auseinandersetzten, den nur arbeitende Mütter, niemals aber Väter abbekommen: Menschen warfen ihr auf Instagram vor, wie sie denn ihre Tochter alleinlassen könne. Am Anfang habe sie das noch sehr gestört, sagt Elena. Schließlich mache sie doch gar nichts falsch, wolle nur Geld verdienen, damit es ihrer Tochter gut geht. „Aber inzwischen stört mich das nicht mehr“, gibt sich Elena gelassen.

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Ähnlich abgeklärt wirkt sie das ganze Gespräch über. Auch die Streitereien in der Villa lassen sie offenbar längst wieder kalt. Und doch gibt sie allen Zuschauern einen Hinweis: „Man muss ganz genau darauf achten, wer mit wem ist und wer über wen was sagt. Das ist das absolut Wichtigste. Und dann wird man so erstaunt sein wie ich.“ Das wird spannend!