Der britische Prinz Harry (36) und Herzogin Meghan (39) können sich nicht immer gegen Beleidigungen abschirmen. Foto: AP/Wigglesworth

Der britische Prinz Harry (36) und Herzogin Meghan (39) haben scharfe Kritik an Beleidigungen und Diskriminierungen im Internet geübt. Ihr sei gesagt worden, dass sie 2019 der am meisten von Internet-Trollen verfolgte Mensch gewesen sei, berichtete Meghan in einem Podcast zum Welttag für psychische Gesundheit am Sonnabend. Dabei sei sie im vergangenen Jahr nur wenig öffentlich in Erscheinung getreten, da sie Mutter geworden sei.

Als Trolle werden im Netz Menschen bezeichnet, die gezielt andere provozieren wollen. Die ehemalige US-Schauspielerin („Suits“) war im Vereinigten Königreich zahlreichen Anfeindungen ausgesetzt, unter anderem wegen ihrer Herkunft und Hautfarbe.

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Im vergangenen Frühjahr hatte sich das Paar von seinen royalen Verpflichtungen losgesagt und lebt nun mit seinem einjährigen Sohn Archie in Santa Barbara im US-Bundesstaat Kalifornien. Die Royals haben auch schon in Großbritannien gegen Diskriminierungen gekämpft und die Behandlung von psychischen Problemen gefördert. Die Moderatoren des Podcasts waren drei Schüler aus Kalifornien.

Im Streit um Paparazzi-Fotos ihres Sohnes haben Prinz Harry und Herzogin Meghan einen wichtigen Sieg eingefahren. Nach einer Klage der Beiden entschuldigte sich die Agentur X17 der PR-Firma des Paares zufolge: „Wir haben diese Fotos zu Unrecht angeboten und uns verpflichtet, dies nicht noch einmal zu tun“, hieß es in einem Schreiben. Die Drohnen-Bilder vom kleinen Archie im Garten im kalifornischen Beverly Hills seien dem Paar ausgehändigt, Kopien zerstört worden.

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Der Vorgang wird als großer Erfolg für Harry und Meghan bei ihrem Kampf für mehr Privatsphäre in ihrer neuen Heimat gewertet. Das Paar hatte Anfang des Jahres seinen Rückzug aus dem engeren Kreis der britischen Royals verkündet und seine Verbindungen zum Königshaus teilweise gekappt. Ein paar Monate lang lebte es mit Archie in Los Angeles, zog dann aber nach Santa Barbara, etwa zwei Autostunden nördlich von LA.

Schon in Großbritannien galt das Verhältnis des Paares zu Fotografen und Boulevardmedien als angespannt. Unter anderem klagte es gegen die Mail on Sunday: Es ging um einen Brief Meghans an ihren Vater, den das Blatt in Auszügen veröffentlicht hatte. Die Herzogin fühlt sich dadurch in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt.

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