Der Berliner Komiker Mario Barth Imago/BOBO

Eigentlich hält der Berliner Komiker Mario Barth sein Privatleben peinlich genau aus der Öffentlichkeit fern, nun aber wandte er sich mit einem 40-minütigen Video an seine Fans. Der Grund: Der 49-Jährige wurde von der Polizei, nach einem Streit ums Maske-Tragen aus einem ICE geworfen. Aus dem Clip wird klar: Der RTL-Star fühlt sich ungerecht behandelt.

Mario Barth wegen Masken-Streit aus ICE geworfen

Was genau vorgefallen ist, lässt sich nicht neutral rekonstruieren. Denn das Video, das Mario Barth selbst auf Facebook teilte, beginnt erst nach der eigentlichen Auseinandersetzung mit dem Schaffner, die letztendlich zum Rauswurf des Komikers geführt habe.

Mario Barth beschreibt den Fall in seinem Video so: Er habe die Maske nur zum Trinken abgesetzt, lautete seine Version zu diesem Zeitpunkt. Er sei dann direkt vom Schaffner angegangen worden. Was aber auf dem Video immerhin zu hören ist, ist der Wortwechsel mit den Polizisten, die vom Bahnpersonal gerufen worden waren. Diese stiegen in Hanau zu und sollten Mario Barth und dessen Begleiter mitnehmen.

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Mario Barth macht in einem Video vor, wie er zum Trinken die Maske abgenommen hatte. Facebook/Mario Barth

Auch denen erklärte Mario Barth, dass er die Maske nur kurz zum Trinken abgesetzt habe, weil ja sonst die Maske „nass werde“. Doch das wollten die Polizisten, deren Stimmen auf dem Video gut zu hören sind, nicht diskutieren, sie würden nur das Hausrecht durchsetzen.

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Damit, so stellt Barth es dar, habe er auch kein Problem. Dann fasste er den Fall aus seiner Sicht noch einmal zu sammen. „Also, der Zugbegleiter geht vorbei, dem gefällt es nicht, wie ich trinke, er kommt rein, brüllt mich an, total unfreundlich, und kann jetzt sagen: ‚Steigen Sie aus dem Zug aus!‘ Und mein Ticket, das ich gekauft habe, ist dann weg?“, fragt Barth wörtlich.

Mario Barth will Bahn-Rauswurf juristisch klären

Die Beamten gehen darauf jedoch nicht weiter ein und verweisen den Komiker an seinen Anwalt, der das ganze im Nachgang klären könne. Und genau das hat Barth offenbar vor. „Das kläre ich jetzt juristisch“, sagt er in dem Video, ehe er die Reise mit dem Taxi fortsetze.

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Später im Video gibt Mario Barth dann sogar zu, die Maske nicht nur zum Trinken abgesetzt zu haben. „Ja, ich habe auch nicht getrunken und trotzdem die Maske abgemacht. Ja, ich bin nicht fehlerfrei. Aber ich dachte, dass aufgrund dessen, dass das Abteil in dem ich saß, nur uns gehörte mit einer verschlossenen Tür. Dass es egal ist.“ Doch das war eben nicht der Fall.

Barth machte sich über Corona-Maßnahmen lustig

Zuvor hatte Mario Barth auch insgesamt über die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung lustig gemacht, ganz insbesondere über Gesundheitsminister Karl Lauterbach, der in der Anfangsphase der Pandemie als Mahner auftrat, ehe auch er dafür plädierte, zahlreiche Regeln fallen zu lassen.

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Die Deutsche Bahn selbst kommentierte das lange Video von Mario Barth übrigens ironisch mit „Maskenpflicht in unseren Zügen, kennste kennste?“. Zudem schichte die Bahn auch eine Stellungnahme an das Portal t-online, in der es heißt: „In unseren Zügen gilt die gesetzliche Maskenpflicht. Das gilt auch für Mario Barth.“ Zudem steht auf der Website der Bahn, dass diese zum Essen und Trinken abgenommen werden dürfe. Doch allein darum war es offenbar auch nicht gegangen, wie Barth selbst zugab.