Hier freuen sich Pietro Lombardi und seine Laura Maria über die Baby-News.
Hier freuen sich Pietro Lombardi und seine Laura Maria über die Baby-News. Instagram/Pietro Lombardi

Es war die Promi-Nachricht des Wochenendes: Pietro Lombardi und seine Freundin Laura Maria Rypa bekommen ein Baby. Der Sänger und die Influencerin posteten ein gemeinsames Foto, auf dem sie einen positiven Schwangerschaftstest und ein Paar winzige Sneaker präsentieren. Zahlreiche Fans und Freunde gratulierten dem Paar, das sich ganz offensichtlich riesig über die Schwangerschaft freut. Doch nicht alle waren so positiv, einige scheinen dem Paar ihr Glück nicht zu gönnen. Vor allem die werdende Mutter Laura steht dabei im Fadenkreuz - und hinter den meisten Anfeindungen stecken frauenfeindliche Stereotypen.

Pietro Lombardi und Laura Maria Rypa: Freunde gratulieren, Fans hetzen

Man muss gar nicht so lange scrollen, um nach den Glückwünschen durch persönliche Freunde des Paares wie Stefano Zarrella, Dieter Bohlen oder Filip Pavlovic zu den missgünstigen Beiträgen zu gelangen. Ein User schreibt: „Ach dann hat sie ja alles richtig gemacht. Ausgesorgt.“ „Jetzt hat sie genau das, was sie wollte, Fame und ausgesorgt. Ich finde sie sehr berechnend und irgendwie nicht ehrlich“, schreibt eine andere.

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Bemerkenswert ist, dass diese Äußerungen vor allem von Menschen zu kommen scheinen, die Pietro und Laura im wahren Leben nicht kennen. Dafür folgen diese Mutmaßungen einem alten Muster: Immer wieder wurde Frauen in den vergangenen Jahrhunderten unterstellt, Männern Kinder unterzujubeln, um sich dadurch einen Vorteil zu verschaffen. Die Männer werden dabei als wehr- und willenlose Spielbälle beinahe diabolischer und durchtriebener Frauen beschrieben. Beispiele dafür gibt es immer wieder: Die berühmte Besenkammer-Affäre zwischen Boris Becker und Angela Ermakova wurde in der Öffentlichkeit genauso auf diese Weise rezipiert, wie die Instagram-Posse um Mats und Cathy Hummels, sowie das Model Céline Bethmann.

Pietro Lombardi und Laura Maria Rypa: Frauenfeindlicher Hass in den Kommentaren

Dass diese frauenfeindlichen Stereotype immer wieder auf real existierende Frauen angewandt werden, ist leicht zu erklären. Denn diese Erzählstränge sind immer wieder auch Thema in (meist von Männern geschriebenen) Geschichten – und zwar von der griechischen Mythologie bis zu Hollywood-Klassikern. Diese Erzählstränge setzen sich fest, wenn sie nicht hinterfragt werden.

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Und so gelangen sie auch in die Kommentarspalte von Pietro Lombardi und Laura Maria Rypa, wo dann anstelle von Glückwünschen Sätze wie diese hier stehen: „War ja klar dass das so kommt. Für mich ist und bleibt sie fame geil. Erst war ihr alles zu viel, machte schluss und jetzt so. Ja ne ist klar.“ Hoffentlich nimmt sich das Paar diesen Hass nicht zu Herzen.