Paris Hilton bei einem Event in Beverly Hills im Februar 2020. Foto: imago images/Starface

So hat man Paris Hilton noch nie erlebt! In der Vorschau auf ihre neue Doku deutet die Hotel-Erbin an, dass hinter ihrem scheinbar glamourösen Leben sich ein schmerzhaftes Kindheitstrauma verbirgt: „Es ist etwas in meiner Kindheit passiert, über das ich bislang mit niemanden gesprochen habe. Ich konnte es keinem sagen, weil ich jedes Mal bestraft wurde, wenn ich es versucht habe.“

Die 39-Jährige enthüllt, dass sie bis heute noch immer Albträume davon hat: „Es gab eine einzige Sache, die mich damals nicht hat durchdrehen lassen. Es war der Gedanke daran, was ich sein werde, wenn ich da endlich rauskomme. Ich habe dann diese Marke, die Persona, diese Figur entwickelt, die ich bis heute nicht losgeworden bin.“ Hilton prangert an, dass alle Welt denkt, sie zu kennen. „Dabei weiß, niemand, wer ich wirklich bin – ich kenne ich mich manchmal selbst nicht“.

Bisher geheimgehaltenes Kindheitstrauma

In der Vorschau auf „This Is Paris“ (läuft auf „YouTube Originals“) werden Ausschnitte aus Hiltons Leben eingespielt – darunter ein altes Video, in dem sie als Teenager im Internat in Utah abgeliefert wird. Auch ihre Schwester Nicky und ihre Mutter Kathy kommen zu Wort. Nicky scheint die schlimmen Erlebnisse ihrer Schwester mitbekommen zu haben: „Ich habe ein schreckliches lautes Brüllen gehört. Der Verstand kann zwar Trauma verdrängen, dein Körper vergisst aber nie. Es bleibt immer in dir eingeschlossen und kann jederzeit an die Oberfläche kommen.“

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In einem Interview in der TV-Show von Jimmy Kimmel hatte Hilton durchblicken lassen, dass die Dreharbeiten zur Doku „fast Therapie für mich waren“. Denn sie musste ihr wahres Ich zeigen: „Ich bin Rampenlicht gewöhnt, konnte mich aber immer hinter meiner Kunstfigur verstecken. Privat bin ich eine sehr schüchterne Person und habe damit Probleme, öffentlich über private Dinge zu sprechen. Ich habe durch das Projekt sehr viel über mich selbst gelernt.”