Ozzy Osbourne bei einem Auftritt mit seiner Band Black Sabbath. Foto: Balazs Mohai/MTI/dpa

Eine gute und eine schlechte Nachricht für Heavy-Metal-Fans. Die schlechte zuerst. Es wird keine Comeback-Tour von Black Sabbath geben. Jetzt die gute. Ozzy Osbourne wird solo auftreten. Das verkündet der 71-Jährige im Interview mit dem „Rolling Stone“.

Nach ihren „Farewell“-Shows 2017 hatte es immer wieder Kommentare der Bandmitglieder – vor allem von Gitarrist Tony Iommi – gegeben, in denen sie einem Da capo nicht abgeneigt waren. Doch Ozzy macht ihnen jetzt einen Strich durch die Reunion-Rechnung: „Für mich ist es aus. Ich habe nicht das geringste Interesse.“

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Hinter der Entscheidungen stecken keine persönlichen Animositäten: „Wir sind eine Familie.“ Zu der für ihn auch Bill Ward gehört. Der Schlagzeuger war beim Abschiedsfinale in Birmingham nicht dabei gewesen. Ozzy: „Das hat mir echt leid getan. Ich weiß nicht, welche Umstände dahintersteckten, aber es wäre schön gewesen. Ich habe mit ihm ein paar Mal geredet.“

Selbst wenn für Black Sabbath Schluss ist, er selbst denkt keineswegs an den Rock-Ruhestand: „Ich will auf die Bühne. Selbst wenn es nur ein Auftritt ist.“ Sonst könne er nicht fühlen, „dass ich einen guten Job gemacht habe“.