Er lernt einfach nicht

Übel beleidigt! Oliver Pochers höchste Geldstrafe überhaupt

Oliver Pocher kann es nicht lassen und landet wegen seiner meist unangebrachten Sprüche immer wieder vor Gericht.

Author - Julia Nothacker
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Oliver Pocher ist für seine frechen Sprüche bekannt.
Oliver Pocher ist für seine frechen Sprüche bekannt.Star-Media/Imago

Oliver Pocher (47) ist bekannt für seine große Klappe – und genau die hat ihm im Laufe seiner Karriere schon mehrfach Ärger eingebracht. Während viele Fans seinen gnadenlosen Humor feiern, landeten einige seiner Aktionen vor Gericht. Jetzt packt Olli über seinen für ihn heftigsten Fall aus.

Oliver Pocher gerät mit Anne Wünsche aneinander

Erst im Dezember 2025 stand Pocher wegen übler Nachrede vor dem Amtsgericht Köln. In seinem Format „Bildschirmkontrolle“ hatte er der Influencerin Anne Wünsche vorgeworfen, sich positive Reaktionen und Likes gekauft zu haben. Ein Strafbefehl über 15.000 Euro flatterte ins Haus.

Pocher legte zunächst Einspruch ein – doch am Ende lenkte er ein. Das Verfahren wurde eingestellt, unter einer klaren Bedingung. Der Comedian musste 15.000 Euro an gemeinnützige Einrichtungen zahlen. Vor Gericht zeigte er sich ungewohnt einsichtig und erklärte, er habe die Vorwürfe nicht ausreichend geprüft.

Doch scheinbar war der Rechtsstreit mit Anne Wünsche nicht der schlimmste für Oliver Pocher. In der YouTube-Show „Hey Aaron!!!“ erzählt Olli Aaron Troschke von der höchsten Geldstrafe, die er jemals bezahlen musste.

Olli muss für sein freches Mundwerk blechen

„Bei ‚Wetten, dass..?‘ gab’s mal eine junge Dame, die Gottschalk hieß. Sie hat dann ihren Ausweis gezeigt, um zu zeigen, dass sie auch Gottschalk hieß. Dann habe ich das Geburtsdatum gesehen und das Alter passte für mein Empfinden nicht zum Gesicht.“

Dreist, wie Oliver Pocher nun mal ist, schlug er der jungen Dame vor, sich bei der umstrittenen ProSieben-Show „The Swan – Endlich schön!" zu bewerben, in der man sich umoperieren lassen kann. „Daraufhin wollte sie Schmerzengeld haben. Dann hat sie, glaube ich, 10.000 Euro zugesprochen bekommen. Sie wollte 35.000 Euro oder so haben.“

Oliver Pocher lernt anscheinend nicht aus seinen Fehlern.
Oliver Pocher lernt anscheinend nicht aus seinen Fehlern.Agentur Baganz/Imago

Doch das war noch nicht das Ende der Geschichte. Olli hatte aus der Sache anscheinend nicht gelernt und erlaubte sich ein Jahr später im Talk mit Johannes B. Kerner einen weiteren unangebrachten Spruch in Richtung der Dame, der er bereits 10.000 Euro zahlen musste. Er und die Produktion hätten sogar noch darüber nachgedacht, ob sie den Spruch in der fertigen Sendung lassen. Olli habe dann kein Problem damit gehabt, ihn nicht herauszuschneiden. „Nochmal einen Zehner gekostet!“, erzählt er.

Der Spruch „Wer nicht hören will, muss fühlen“ trifft auf Oliver Pocher also allemal zu.