René Casselly will das Finale von „Ninja Warrior Germany“ 2020 gewinnen. Foto: RTL/TVNow

Wenn man eines bei „Ninja Warrior“ so gar nicht gebrauchen kann als Athlet, ist das Ablenkung. Doch genau mit der hat René Casselly, einer der Top-Favoriten der RTL-Show, heute Abend im ersten Teil des große Finales ganz sicher zu kämpfen. Wenn der 24-Jährige in den Parcours geht, schwingen die Gedanken immer mit – die Gedanken um das Todesdrama rund um Mambo (✝37) und Betty (✝39).

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Die beiden Zirkus-Elefanten, mit denen der Artist aufgewachsen ist, sind ganz plötzlich verstorben. Und nicht nur, dass der einfühlsame Show-Man nun um seine geliebten Tiere trauert, mit denen er aufgewachsen ist. Er muss sich auch noch den Vorwurf gefallen lassen, daran Schuld zu haben, ein fieser Tierquäler zu sein.

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Tierschützer erheben schwere Vorwürfe gegen den „Ninja Warrior“-Star

Diesen schweren Vorwurf erhebt die Tierschutz-Organisation ProWildlife. „Informationen von Pro Wildlife zufolge wurden die drei Elefanten Mambo, Betty und Tonga auf dem Gelände des Safari-Parks Szadar bei Budapest über Nacht in einen Transportwagen gesperrt und am nächsten Morgen regungslos gefunden“, heißt es in einer Mitteilung.

Liebt seine Elefanten: René Casselly. Foto: Instagram

Und weiter: „Der Transporter wurde möglicherweise sogar regelmäßig zur Unterbringung der Tiere genutzt. Tierschützer kritisieren die Haltung der ehemals fünf Casselly-Elefanten bereits seit langem wegen tierquälerischer Dressurmethoden sowie körperlicher Schäden und Verhaltensstörungen, an denen die Tiere im Zirkus leiden. Auch die Show von Dompteur und Akrobat Casselly Jr. ist umstritten, da er die Elefanten als lebende Turngeräte für seine Akrobatik-Nummern missbraucht.“

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„Ninja Warrior“-Star René Casselly: „Alles Fake News!“

René Casselly ist fassungslos über diesen Vorwurf. Der „Ninja Warrior“-Star aber betont: „Meine Elefanten haben es gut bei mir, ich liebe sie. Sie haben hier 14 Hektar Land, haben einen See, in dem sie schwimmen, eine Matschgrube – denen geht es bestens. Wir trauern immer noch sehr über den Tod von Mambo und Betty.“ Er spricht von Fake News, die über ihn verbreitet werden, um ihn zu schädigen. „Meine Tiertransporter sind alle Tüv-geprüft, darin Tiere zu transportieren ist völlig legal.“

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Tatsächlich kann kann man über Tiere in der Zirkus-Manege denken, was man möchte – Tierschützer kritisieren diese Art der Show aber prinzipiell aufs Schärfste. „Seit langem fordern Tierschützer, die Haltung von Wildtieren in Zirkussen zu beenden. Die Politik muss hier endlich ein Verbot erlassen und Elefanten und andere Tiere, die unter besonders schlechten Bedingungen leben, aus dem Zirkus herausholen“, fordert Daniela Freyer von der Tierschutzorganisation Pro Wildlife.

Steht in der Zirkusmanege mit Elefanten auf der Bühne: „Ninja Warrior“-Star René Casselly. Foto: Instagram

Dass die ganze Aufregung um seinen Job als Zirkus-Artist, um den Tod seiner geliebten Tiere, den zweifachen Gewinner von „Team Ninja Warrior“ und Favoriten auf den Sieg der diesjährigen Staffel kaltlässt, davon ist nicht auszugehen. Bleibt ihm zu wünschen, dass er sich im ersten Teil des Finales am Freitagabend (20.15 Uhr, RTL) trotzdem auf den Parcours konzentrieren kann.

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So sieht der „Ninja Warrior“-Parcours im ersten Teil des Finales aus

Denn die Herausforderung wird nicht einfacher. Die erste Finalrunde startet mit dem Viersprung, einem klassischen Hindernis in der schweren Variante. Es folgen die rotierenden Haken, der Schleuderstamm, die Steil-Treppe, das Rad mit Pendelstamm, die Sprungstange 2.0, die Wand, das Hangel-Mikado und der komplett neue Säbelzahn-Flieger. Nur die Athleten, die nach allen neun Hindernissen innerhalb der vorgegebenen Zeit von 4:30 Minuten buzzern, kommen weiter in die zweite Finalrunde in der nächsten Woche, wo es darum geht, am Ende den Mount Midoriyama zu besiegen und als Sieger die Show zu verlassen.