Till Lindemann, Frontsänger der deutschen Rockband Rammstein, bei einem Konzert in Frankfurt am Main. dpa/Boris Roessler

Lange haben Fans der Berliner Band „Rammstein“ darauf gewartet – und am Donnerstag war der große Tag gekommen: Um Punkt 17 Uhr veröffentlichte die Gruppe, wie vorher auf mysteriöse Weise angekündigt, einen neuen Song, die erste Single aus dem neuen Album „Zeit“, das am 29. April in verschiedenen Formaten erscheinen soll. Und auch dieses Mal schockt die Band, wenn auch nicht ganz so heftig wie bei den letzten Veröffentlichungen.

Mit ihren Aktionen provozieren die Mitglieder von Rammstein immer wieder

Sie sind bekannt dafür, dass sie provozieren – allein mit der Single „Deutschland“ im Jahr 2019 lösten die Schock-Rocker eine riesige Kontroverse aus. In einem kurzen Clip, der die Veröffentlichung ankündigen sollte, waren die Musiker etwa in KZ-Häftlingsuniformen am Galgen zu sehen – später wurde sogar die Löschung jenes Clips gefordert. Wer den Holocaust zu Marketingzwecken missbrauche, handele verwerflich und unmoralisch, kritisierte etwa Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland.

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Nicht erst seit diesem Clip wird jede neue Aktion der Rocker gespannt erwartet. Dieses Mal wurde bereits zwei Tage vorher angekündigt, dass am 10. März um 17 Uhr etwas neues veröffentlicht werden soll. Auf einer eigens eingerichteten Website lief ein Countdown – und zur genannten Zeit erschien dann das Video „Zeit“, die erste Single aus dem gleichnamigen Album, das am 29. April erscheinen soll. Die Musiker hatten die Platte bereits angekündigt, verbrachten in der unfreiwilligen Corona-Pause Zeit im Studio – und wollten sie noch vor der nachgeholten Tour veröffentlichen.

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Das Video zeigt eine Aneinanderreihung von Szenen, in denen es scheinbar häufig ums Sterben geht – und die teilweise rückwärts abgespielt werden. Einmal sind es die Bandmitglieder auf einem kenternden Boot, alle stürzen nach und nach in die Wellen – einmal pirschen sie als Soldaten durch den Wand. Zwischendurch immer wieder zu sehen: Eine Wasserfall aus Staub oder Sand, der an das Ablaufen einer Sanduhr erinnert.

Blutige Szenen: Das ist im Video „Zeit“ von Rammstein zu sehen

Besonders spektakulär: Eine Sequenz zeigt, wie mehrere Frauen mit verbundenen Augen auf dem Sandberg der Sanduhr liegen, die Mitglieder von Rammstein knien mit verbundenen Augen davor – und spielen die Geburtshelfer. Allerdings läuft auch diese Szene rückwärts – zu sehen ist also, wie die Musiker mehrere Babys in die Körper der Mütter zurückschieben. Und das ziemlich explizit, blutig und in Nahaufnahme.

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Knapp drei Millionen Mal wurde das Video inzwischen angesehen. Und: Es wird sicherlich nicht die einzige Schock-Szene bleiben – traditionell landen auf den Alben von „Rammstein“ stets elf Songs, drei Single-Auskopplungen gibt es vor der Veröffentlichung der Platten meist zu bestaunen. Auch dieses neue Projekt dürfte also noch reichlich Schock-Potenzial haben.