Dieter Bohlen haute als DSDS-Juror oft ordentlich dazwischen. Foto: Imago/Martin Hangen

Erst war Dieter Bohlen lange still, nachdem RTL ihn vor die Tür gesetzt hatte, dann begann er mit flachen Witzen in Richtung Thomas Gottschalk zu treten. Der sogenannte Pop-Titan scheint verdammt wütend über sein Aus bei DSDS zu sein. Doch mit seiner Reaktion gibt er dem Kölner Sender recht, dass er einfach nicht ins neue Konzept passen will.

Bohlens Verhalten war der Grund für das DSDS-Aus

Wie die Bild berichtet, soll nämlich Bohlens Verhalten eine entscheidende Rolle für den Rauswurf gespielt haben. Finanzielle Gründe sollen allenfalls eine Nebenrolle gespielt haben. Wie die Zeitung berichtet, soll es vor der Verkündung durch RTL ein Vertragsgespräch in Hamburg gegeben haben. Neben Dieter Bohlen mit am Tisch: Stephan Schäfer, Geschäftsführer Inhalte und Marken der RTL-Gruppe, sowie der neue RTL-Geschäftsführer Henning Tewes. 

Dabei soll die Senderseite ziemlich schnell zum Punkt gekommen sein und klargestellt haben, dass nicht wirklich ein Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit besteht. Marken-Chef Schäfer soll darin deutlich gemacht haben, dass der Vertrag nicht verlängert werden soll. Als Grund soll er Bohlens Art angeführt haben, die nicht mehr mit der neuen Ausrichtung des Senders übereinstimmen würde. Man wolle in Zukunft ein „Familiensender“ sein.

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Tatsächlich treibt RTL gerade eine gewisse Transformation voran. Neben der Demission Dieter Bohlens hat der Kölner Sender kürzlich Nachrichtensprecher Jan Hofer und den Entertainer Hape Kerkeling verpflichtet. Gut möglich, dass die beiden zu neuen Gesichtern des Senders aufgebaut werden sollen. 

Dass es noch einmal ein Zurück für Dieter Bohlen geben könnte, ist derzeit unwahrscheinlich. Es brodelt in dem 67-Jährigen. Das wird in der Art und Weise deutlich, wie er sich in der Öffentlichkeit präsentiert. Erst meldete er sich lange Zeit gar nicht, dann meldete er sich für die beiden Live-Shows krank, um sich dann kurz vor Sendestart quietschfidel auf Instagram zu präsentieren. 

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Wie die Bild berichtet, sonnte sich Bohlen zum Zeitpunkt der Ausstrahlung auf Mallorca – und legte von dort aus auch noch einmal nach. Er keilte gegen Thomas Gottschalk, der nach der kurzfristigen Krankmeldung für ihn einsprang, und natürlich auch gegen RTL. In der Senderzentrale in Köln dürfte man sich in Bohlen Familiensenderuntauglichkeit bestätigt fühlen.