Die neue „Vermisst“-Moderatorin Kathrin Degen (l.) mit Manuela, die ihre Halbgeschwister sucht. RTL

Seit 15 Jahren gehört die Sendung „Vermisst“ fest zum Repertoire von RTL. Nur im vergangenen Jahr gab es keine neuen Folgen der Sendung. Nun startet aber eine neue Staffel – und dafür wurde sogar eine neue Moderatorin angeheuert.

Nach einem Jahr Pause kommt „Vermisst“ wieder

Das Konzept von „Vermisst“ ist einfach. Die Moderatorin wird zu einer Person gerufen, die einen geliebten Menschen jahrelang nicht gesehen hat. Nachdem sie und ihr Team genügend Informationen über die Person gesammelt haben, macht sie sich auf die Suche. Und die endet meist erst dann, wenn die Moderatorin vor der gesuchten Person steht.

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In den ersten Jahren von 2007 bis 2011 hatte Julia Leischik den Job als „Vermisst“-Moderatorin, doch dann wechselte sie zu Sat.1, wo sie mit „Verzeih mir“ und „Julia Leischik sucht“ ganz ähnliche Formate moderierte. Nach Leischik übernahm bei RTL Sandra Eckardt, die bis 2020 bei „Vermisst“ blieb.

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Julia Leischik war das erste Gesicht von „Vermisst“, wechselte dann aber zur Konkurrenz von ProSieben und Sat.1. Imago/Eventpress

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Und nun übernimmt Kathrin Degen. Die aus Magdeburg stammende Journalistin arbeitet bereits seit 18 Jahren für RTL, war meist jedoch hinter der Kamera tätig. 2019 wagte sie mit der bewegenden Reportage, die ihre Flucht als 13-Jährige aus der DDR thematisiert, den Schritt vor die Kamera – und konnte bei RTL wohl derart überzeugen, dass sie jetzt ihre erste große Moderation bekommt.

Neuer Sendeplatz für „Vermisst“

Neu bei „Vermisst“ ist auch der Sendeplatz. Denn das Format kommt nun nicht mehr am frühen Sonntagabend, sondern bereits am Nachmittag um 16.30 Uhr. In der ersten Folge, die am 20. Februar läuft, hilft Degen der 52 Jahre alten Claudia, ihren italienischen Vater Loreto zu finden. Zudem unterstützt sie Manuela bei der Suche nach ihren Halbgeschwistern.

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Claudia hatte als junges Mädchen erfahren, dass der Mann, den sie für ihren Vater gehalten hat, nicht ihr leiblicher Vater ist. Dieser sollte ein italienischer Gastarbeiter sein, mit dem ihre Mutter eine kurze Affäre hatte. Seither wünscht sich Claudia nichts andere, als ihren Vater zu treffen. Doch ihre eigenen Recherchen sind stets im Sande verlaufen.

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Anders ist die Geschichte bei Manuela. Diese wird ihren Eltern bereits als Baby vom Jugendamt weggenommen. Sie durchläuft mehrere Pflegefamilien und wird schließlich adoptiert. Zwar startet sie selbst Versuche, ihre leibliche Familie kennenzulernen, doch sowohl Mutter als auch Vater brechen den Kontakt bald wieder ab. Immerhin erfährt Manuela noch, dass sie väterlicherseits einige Halbgeschwister hat – und zu denen sucht sie nun mithilfe von Kathrin Degen Kontakt.

Wie die Suche ausgeht, erfahren Sie am Sonntag, 16.30 Uhr auf RTL, wenn die erste Folge von „Vermisst“ läuft.