Naomi Campbell sieht man ihre 50 Lenze nicht an. Foto: Imago Images

Naomi Campbell ist 50 und eine viel beschäftigte und sehr erfolgreiche Frau. Das Supermodel begegnet uns sogar immer noch auf Laufstegen, betätigt sich aber mittlerweile vor allem als Schauspielerin, Geschäftsfrau und Wohltäterin. Ein ausgefülltes, bisweilen anstrengendes Leben, wie Campbell selbst sagt, die sich aber auch zu helfen weiß, wenn ihr der Trubel über den Kopf wächst: Sie hat ihre Rückzugsorte. Einen davon hat sie nun in dem Magazin Architectural Digest vorgestellt: ihre luxuriös-luftige Villa im kenianischen Malindi. Das weitläufige Anwesen liegt direkt am weißen Strand zum Indischen Ozean und wartet mit allerlei Annehmlichkeiten auf, wie in einem Video zu sehen ist.

Mittagessen auf Sandbänken mitten im Indischen Ozean

Bei der ausführlichen Hausbegehung kommt Campbell allerdings nicht nur auf die erlesene Einrichtung zu sprechen, sondern gibt auch gleich noch ein paar Schönheitstipps. So verfüge ihre Villa selbstverständlich über eine Klimaanlage, schließlich sei Kenia ein sehr heißer Ort. Aber: „Ich schlafe nicht mit angeschalteter Klimaanlage. Ich glaube, das macht Falten.“ Als weiteren Tipp verweist sie auf das hauseigene Spa: Dort sorge sie mit Hydrotherapie für wohliges, gesundes Befinden. „Man legt sich für circa 30 Minuten in die Wanne“, erläuterte Campbell. Anschließend gehe es in ein Schlammbad: „Und du versinkst, runter, runter, runter … Es geht um Entgiftung, darum, all die Giftstoffe loszuwerden.“

Seit mehr als 20 Jahren wohnt Campbell schon hier, erzählt sie in dem Video. Das erste Mal habe sie Malindi 1994 besucht und sich dann in den in den Ort verliebt. Einige Jahre später sei sie mit einem langjährigen Freund, dem Besitzer dieses Luxusresorts, zurückgekehrt und in eine der Villen eingezogen. Malindi ist etwas mehr als eine Flugstunde von Kenias Hauptstadt Nairobi entfernt und seit langem ein Favorit des italienischen Jetsets. „Alle Einheimischen sprechen Italienisch“, freut sich Campbell, die seit kurzem die internationale Botschafterin für den Tourismus des Landes ist: „Es ist wie ein Little Italy in Ostafrika.“

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Und so rührt sie noch etwas die Werbetrommel für Kenia, verbunden mit guten Tipps für die ultimative Entspannung: Mittagessen auf Sandbänken mitten im Indischen Ozean; Camping mit dem nomadischen Samburu-Stamm; Sommersafari-Ausflüge zu den jährlichen großen Tierwanderungen. „Es ist wunderbar, im Juli herzukommen“, rät sie. „Alle Tiere wandern von Kenia nach Tansania, und Sie sehen alles. Es ist unglaublich. Es ist, als würde National Geographic direkt vor Ihrem Gesicht zum Leben erweckt.“