Willi Herren und seine Geschäftspartnerin Desirée Hansen am gemeinsamen Foodtruck. Imago/Horst Galuschka

Die Nachricht von Willi Herrens Tod kam am Dienstag nicht nur plötzlich, sie traf auch viele Fans und ganz besonders Freunde und Familie bis ins Mark. Zu Willis engsten Bezugspersonen gehörten zuletzt auch Desireé und Jörg Hansen. Gemeinsam hatten sie am vergangenen Freitag den Foodtruck „Willi Herrens Rievkooche-Bud“ eröffnet. Nur eine Woche später machen sie nun klar: Ohne Willi wird dieses Projekt nicht weitergehen. 

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In einem emotionalen Video auf der Instagram-Seite des Foodtrucks hatte Desireé Hansen am Donnerstag noch Fans von Willi Herren eingeladen am Freitagnachmittag zum Foodtruck zu kommen, um „was zu essen oder was Liebes dazulassen“ oder einfach in Erinnerungen an Willi zu schwelgen. Und tatsächlich kamen einige vorbei. Fans legten Kerzen und Blumen ab. Und die Hansens verkündete die traurige, aber nachvollziehbare Botschaft: „Wir haben gemeinsam mit der Familie beschlossen, dass wir das Projekt beenden werden“, sagte Jörg Hansen mit brüchiger Stimme. 

Die beiden haben sich entschlossen, nicht mit dem Tod ihres Freundes Geld verdienen zu wollen. Sie seien nicht die Freunde des berühmten Reality-TV-Stars gewesen, sondern Freunde des Menschen Willi, daher würde ein Weiterbetrieb nicht in Frage kommen. Der nächste Schritt sei nun, den Foodtruck zu verkaufen. 

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Auf dem Instagram-Account posteten die ehemaligen Geschäftspartner bewegende Worte in Richtung ihres Freundes: „Du warst so stolz, so unbeschwert, so glücklich! Wir hatten die größten Pläne. Wir haben nächtelang zusammengesessen und über das zukünftige Rievkooche-Imperium philosophiert“, schreibt Desirée. Und weiter: „Noch am Freitag gabst du mir einen Kuss und flüstertes mir ins Ohr: ‚Wir haben es geschafft!‘ Wie soll mein Leben nur ohne dich werden?“

Willi Herren bezeichnete den Foodtruck bei der Eröffnung als die Erfüllung eines Kindheitstraums. Doch den konnte er nur ein Wochenende lang leben.