Die entsprechende Szene im ZDF-Fernsehgarten: Andrea Kiewel interviewt Lili Paul-Roncalli. Imago/Eibner

Es war das jüngste Fettnäpfchen, in das die langjährige ZDF-Fernsehgarten-Moderatorin Andrea Kiewel sprang: Im Interview mit der bekannten Artistin Lili Paul-Roncalli stellte sie in aller Öffentlichkeit die übergriffige Frage nach dem Kinderwunsch der 24-Jährigen und gab sich uneinsichtig, als die Artistin die Frage nicht beantworten wollte. Fans reagierten ungehalten, und nun äußerte sich Lili Paul-Roncalli zu der Situation.

Lili Paul-Roncalli: Andrea Kiewels Frage im Fernsehgarten war „ziemlich unpassend“

Auf Twitter waren sich viele Fans einig: Diese Frage ging gar nicht. So etwas gehöre sich nicht im Jahr 2022, hatte zuvor auch schon Lili Paul-Roncalli Kiewel live im TV geantwortet. Nun nahm die Artistin, die vor einigen Jahren auch bei „Let's Dance“ gewonnen hatte, gegenüber der Zeitschrift Gala Stellung.

Dort erklärt die 24-Jährige, die mit dem Tennis-Star Dominic Thiem verbandelt ist, klar, dass sie die Frage nach wie vor für „ziemlich unpassend“ halte. Ihre Begründung: „Weil ich einfach finde, dass es eine wahnsinnig private Frage ist und es sich weder in der Öffentlichkeit noch gegenüber einer Person, zu der man keine Bindung hat, gehört.“ Im Netz war Kiewel dafür kritisiert worden, Lili Paul-Roncalli mit ihrer Frage zu einer Baby-Fabrik degradiert zu haben.

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Fernsehgarten-Moderatorin Andrea Kiewel hat sich nicht bei Lili Paul-Roncalli entschuldigt

ZDF-Fernsehgarten-Moderatorin Andrea Kiewel habe sich im Nachhinein übrigens nicht bei Paul-Roncalli für die übergriffige Frage entschuldigt, sagte die Artistin dem Magazin, nachtragend sei sie dennoch nicht. „Wenn ich was nicht beantworten will, habe ich auch das Recht dazu, das nicht zu tun. Für mich ist das Thema damit gegessen, es gibt keinen Zickenkrieg“, stellte sie klar.

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Dass das Interview aus den Fernsehgarten in den sozialen Netzwerken und auch zahlreichen Medien aufgegriffen wurde, sieht Lili Paul-Roncalli auch als Chance. „Vielleicht weckt das jetzt ein paar Leute auf und bringt mehr Verständnis für das Thema“, sagte sie. Es wäre ihr und allen anderen Frauen, die nächst immer und überall nur als Gebärmaschinen betrachtet werden wollen, sehr zu wünschen.