Dieter Bohlen bei DSDS.  Foto: imago/Revierfoto

Mindestens das gemeinsame Kapitel von Dieter Bohlen und DSDS geht zu Ende. Vermutlich steht die gesamte Zusammenarbeit des Pop-Titans mit RTL vor dem Aus. Denn Bohlen muss auch beim „Supertalent“ gehen. Und beide Abschiede sind nicht freiwillig.

Zwar betont Dieter Bohlens bisheriger Haussender dessen Verdienste und versichert, dass Bohlen in den Live-Shows der laufenden DSDS-Staffel noch dabei sein wird. Das kann die Gerüchte um einen vorzeitigen Ausstieg aber nicht stoppen. 

„Es kommt einem Rauswurf gleich“

Unter anderen berichtet der Focus, dass Bohlen tief gekränkt sei - und deshalb  hinwerfen könnte. 

„Es kommt einem Rauswurf gleich“, hatte ein ein RTL-Mitarbeiter der Bild-Zeitung gesagt. Bohlen sei von RTL „abgekanzelt“ worden, zitiert das Blatt eine Freundin. Die Trennung sei komplett unerwartet für ihn gekommen. 

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Das erklärt dann vielleicht auch seine bisher wortlose Reaktion: Wie berichtet hat Bohlen lediglich in seiner Instagram-Bio die Hinweise auf DSDS und Supertalent gelöscht. Gesagt hat er bisher – nichts. 

Freunde werten das als Nachdenken über eine angemessene Reaktion. „Dieter Bohlen geht nicht ohne großen Knall“, sagte ein Bekannter des Pop-Titans dem KURIER. Das allerdings könnte genauso für einen (großen) Auftritt bei den Live-Shows (bei denen er auf Ovationen des Publikums hoffen darf) sprechen wie für einen beleidigten Sofort-Ausstieg. 

Dieter Bohlen mit Bruce Darnell bei „Das Supertalent“ (RTL).  Foto: imago/Revierfoto

„DSDS fällt und steht mit Dieter Bohlen“

Offenbar hatte Dieter Bohlen schon bei den Dreharbeiten für die aktuelle DSDS-Staffel im Herbst 2020 geahnt, dass sich der Wind gegen ihn drehen könnte. Die Bild-Zeitung will von Insidern erfahren haben, was hinter den Kulissen der Castingshow passierte.

Laut dem Bericht stünden viele Mitarbeiter unter Schock. „DSDS fällt und steht mit Dieter Bohlen. Ohne ihn kann es nicht weitergehen“, zitiert die Zeitung einen Kollegen. 

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Bohlen soll bei den Dreharbeiten die Anspannung anzumerken gewesen sein. Als er etwa eine Info über die schlechten Einschaltquoten für das Supertalent bekam, soll er einen Ausraster gehabt haben. „Er ist ausgeflippt und wurde laut, weil er sich geärgert hat. Man hatte den Eindruck, dass er sehr angespannt war“, zitiert die Bild einen Augenzeugen. 

Hat er gespürt, dass es seine letzte Staffel ist?

Tatsächlich waren die Zuschauerzahlen der Bohlen-Shows zuletzt gesunken. Beim Supertalent schalteten im Schnitt 2,95 Millionen Zuschauer ein. Bei der ersten DSDS-Staffel im Jahr 2007 waren es noch mehr als fünf Millionen. Vielleicht hat Bohlen also gespürt, dass die 18. auch seine letzte DSDS-Staffel sein könnte.

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Andeutungen soll es einige gegeben haben. So soll Bohlen regelmäßig von einer ganz besonderen Staffel gesprochen haben, ohne das näher zu erklären. Außerdem, so Augenzeugen, sei der sonst so strenge Chef-Juror mit Kandidaten und Kollegen ungewöhnlich sanft umgegangen. Noch mal der Insider aus der Bild-Zeitung: „Er war überraschend human, netter als sonst.“