Kanye West will ein Treffen mit Wladimir Putin. Imago/NurPhoto(1)/ITAR-TASS(1)

Er scheint ein Faible für mächtige Männer mit grausamer Selbstwahrnehmung und einem fragwürdigen Verständnis von Demokratie zu haben: Kanye West will nach seinem öffentlichkeitswirksamen Treffen mit Donald Trump vor einigen Jahren nun auch Russlands Präsident Wladimir Putin treffen, um seine Geschäfte auch nach Russland auszudehnen.

Kanye West will nach Russland und Wladimir Putin treffen

Rapper Kanye West, der sich seit einiger Zeit Ye nennt, ist mehr als nur ein Musiker. Er begreift sich selbst als Universaltalent. Und so verdient er sein Geld neben der Musik auch mit seiner Modemarke Yeezy und diversen Investitionen. Doch all das ist ihm nicht genug. So kandidierte er im Jahr 2020 erfolglos für das Amt des US-Präsidenten und veranstaltet seit einer Weile eigene Gottesdienste. Mit seinem Größenwahn kommt er bei anderen Größenwahnsinnigen gut an und so traf er vor einigen Jahren den damaligen US-Präsidenten Donald Trump.

Mit Russlands Herrscher Wladimir Putin hat er sich nun einen weiteren „starken Mann“ ausgesucht, den er einmal treffen möchte. Das sagte zumindest Kanye Wests Berater Ameer Sudan dem Portal Billboard. Noch in diesem Jahr wolle der Rapper nämlich nach Russland fahren, um dort so richtig Fuß zu fassen. „Er wird viel Zeit in dem Land verbringen“, sagte Sudan. Russland solle seine zweite Heimat werden.

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Kanye West besuchte vor einigen Jahren Donald Trump im Oval Office. Imago/ZUMA Wire

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Neben einem Treffen mit Wladimir Putin möchte Kanye West in Russland mindestens einen seiner Gottesdienste, die meist mehr so etwas wie groß und pseudochristlich inszenierte Konzerte sind, in Russland abhalten. Und auch geschäftlich will Kanye in dem Riesenland durchstarten. Es soll um Geschäfte mit dem Immobilienmagnaten Aras Agalarow, einem aserbaidschanisch-russischen Milliardär gehen.

Kanye West will Geschäfte mit einstigem Trump-Partner machen

Agalarow pflegt seit einigen Jahren auch Geschäftsbeziehungen zum ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump. Sein Sohn Emin Agalarow soll 2016 ein Treffen im Trump Tower koordiniert haben, bei dem Trumps Wahlmanager sich mit der Moskauer Anwältin Natalja Weselnitskaja trafen. Im Raum stand eine geheime Zusammenarbeit Trumps mit Kreisen in Russland. Doch wie über so viele Skandale stolperte Trump auch über diesen nicht.

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Ob Trump-Fan Kanye West von dieser Beziehung aus der Vergangenheit profitieren wird, wird sich zeigen. Vom aktuellen Konflikt zwischen Russland und den USA will sich der Rapper jedenfalls nicht von seinen Russland-Plänen abhalten lassen. „Kanye weiß mehr als der Durchschnittsmensch, was vor sich geht, er ist sich der Dinge sehr bewusst“, sagte Berater Sudan. „Aber Ye ist Ye – er kann nicht kontrolliert werden.“