Mike Singer und Dieter Bohlen gehörten in der letzten Staffel zur „DSDS“-Jury - doch der Neustart von „Deutschland sucht den Superstar“ bedeutete für beide das Aus. Fotos: imago/Star-Media

Der Rauswurf von Pop-Titan Dieter Bohlen bei „Deutschland sucht den Superstar“ war der TV-Schock des Jahres – und viele Fans verstehen bis heute nicht, warum sich der Sender nach Jahren von dem ehemaligen „Modern Talking“-Star verabschieden wollte. Dass RTL mit „DSDS“ einen Neustart wagt, bedeutet aber nicht nur das Aus für Bohlen, sondern auch für Maite Kelly und Mike Singer – beide saßen in der letzten Staffel der Castingshow mit ihm in der Jury. In einem Interview äußert sich Popstar Mike Singer nun zu seinem Ende bei „Deutschland sucht den Superstar“.

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Nicht nur für Dieter Bohlen bedeutete der „DSDS“-Neustart das Aus

Nicht nur Bohlen ist nach der Entscheidung von RTL raus, auch Mike Singer (21) wird nicht mehr in der Jury von „Deutschland sucht den Superstar“ sitzen können. Wie er der „Bild“ im Interview verriet, denkt er an die Zeit allerdings auch nach dem Ende gern zurück.

„Ich finde, dass DSDS immer von einer gewissen Lockerheit gelebt hat. Die haben in unserer Staffel Maite Kelly und Dieter Bohlen mitgebracht“, sagt Singer. „Dieter hat mir ein bisschen was von dieser Lockerheit übertragen. Für mich als 20-jähriger Junge war es auch erst mal nicht so einfach, da reinzukommen.“

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Zurückhalten will er sich hingegen, wenn es um die Frage geht, ob „Deutschland sucht den Superstar“ auch nach dem Aus von Bohlen Erfolg haben wird. Inzwischen laufen die Castings wieder, als Jury-Vorsitzender sitzt Schlager-Star Florian Silbereisen am Pult (KURIER berichtete). Ob das klappt? „Wenn alle immer nur auf ihr Image achten und wollen, dass alles glatt läuft, weiß ich nicht, ob das der richtige Weg für DSDS ist“, sagt Singer. „Kann aber auch sein, dass es supercool läuft und gut bei den Zuschauern ankommt.“

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Die „DSDS“-Jury der letzten Staffel: Mike Singer, Maite Kelly und Dieter Bohlen. Foto: TVNOW/Stefan Gregorius

Er verrät übrigens auch, warum auch er gehen musste. „Es war sowieso nur geplant, dass ich eine Staffel dabei bin“, sagt Singer im Interview. Stattdessen konzentriert er sich nun wieder auf die eigene Musik. Gerade hat Singer eine Coverversion von „Forever Young“ herausgebracht.

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Für immer jung? „Es geht gar nicht darum, ewig jung zu bleiben. Ich will auf jeden Fall älter werden und alles erfahren, was man im Leben erfahren muss. Aber ich sehe es an meinem Vater, der superjung geblieben ist. Er ist zwar 41 Jahre alt, aber im Kopf ist er noch jung.“

Die neue Jury von „Deutschland sucht den Superstar“ („DSDS“): Toby Gad, Ilse DeLange, Florian Silbereisen. Foto: dpa/Matthias Bein

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Nicht nur er, auch Maite Kelly äußerte sich bereits über die Zeit mit Dieter Bohlen. Er sei in Wirklichkeit nicht so, wie er vor der Kamera wirkt, sagte sie „watson“. „Was man von ihm sieht, ist so der strengste Part. Ansonsten ist er wirklich ein toller Mensch. Ein ganz weicher, ein ganz sensibler Mensch und er kämpft für sein Team“, sagt sie. „Und er kämpft für die Kandidaten. Das sieht man alles nicht. Er ist halt das typische Alphamännchen, das nach vorne nie zeigt, was er alles tut.“

Sie selbst habe nie gedacht, dass sie an der Castingshow so viel Spaß haben könne. Vor dem Poptitan habe sie großen Respekt. Kelly: „Ich habe wirklich eine unglaubliche Hochachtung vor ihm. Ich hatte immer schon Respekt, aber die Hochachtung habe ich da entwickelt.“ Manchmal habe sie ihm den strengen Part sogar abnehmen wollen, sagt sie. „Es gab Momente, in denen ich gesagt habe: Dieter, du muss jetzt nicht streng sein. Komm, ich mache das.“