Das Verhältnis zwischen Alessia und Jasmin Herren soll gestört sein. Das zeigt sich nun deutlich. Foto: Imago/REvierphoto

Es hatte sich im Vorfeld angedeutet: Irgendetwas stimmte nicht zwischen Willi Herrens Witwe Jasmin und seiner Familie. Es gab Streitereien um die Ausrichtung der Trauerfeier und auch aus dem Umfeld war zu hören, dass das Verhältnis alles andere als unbelastet gewesen ist. Nun wird das ganz deutlich, denn nachdem Alessia Herren zunächst nur gestichelt hatte, holt sie auf Instagram nun zum großen Schlag aus.

Schon nach der Beerdigung teilte Alessia Herren gegen Jasmin aus

Schon der Post, den Alessia Herren direkt nach der Beerdigung ihres Vaters veröffentlichte, zeigte deutlich, dass sie Jasmin offenbar noch eine Breitseite verpassen wollte. Zu einem Foto, das sie bei ihrer Kommunion zusammen mit ihrem Vater zeigt, schrieb sie: „Blut ist dicker als Wasser.“ Und das ist durchaus als Provokation gegenüber Jasmin zu verstehen. Die hatte erst in der vergangenen Woche die Organisation der Trauerfeier für Willi abgegeben. Offiziell, weil sie sich „körperlich und seelisch“ nicht in der Lage dazu fühle, doch immer mehr zeigt sich, dass sie offenbar den Eklat verhindern wollte, zu dem es wohl gekommen wäre, wenn sie und Alessia aufeinandergetroffen wären.

Doch zu dem kommt es nun! Alles fing damit an, dass Jasmin Herren am Donnerstag, einen Tag nach der großen Trauerfeier, ihrerseits zum Kölner Melaten-Friedhof kam, um unter Tränen einen Kranz für ihren verstorbenen Ehemann abzulegen. Auf dem Kranz war auch eine rote Schleife, auf der Stand: „Ich liebe Dich! Deine Ehefrau Jasmin. Auf ewig, in jeder Sekunde, in meinem Herzen und in meiner Seele. A lääve lang.“

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Willi Herren und seine Tochter Alessia. Imago/Future Image

Alessia versteckte Jasmins Kranz an Willi Herrens Grab

Alessia Herren konnte das offenbar so gar nicht akzeptieren. Wie die Bild berichtet, riss Alessia, die am Freitag mit ihrer Mutter Mirella Fazzi und ihrem Freund zum Friedhof gekommen war, die Schleife ab! Zudem versteckte Alessia den Kranz unter den anderen.

Ihre Beweggründe schilderte sie wenig später in einer Instagram-Story. „Dann sehe ich vor dem Grab einen Kranz liegen, wo draufsteht: Deine Ehefrau, ein Leben lang. Noch vor einem Monat war ich mit meinem Vater bei der Anwältin, wir haben die Scheidung eingeleitet“, sagt Alessia dort. „Das hat mein Herz nicht mitgemacht. Da habe ich vielleicht nicht so gut gehandelt, aber ich musste einfach diese Schleife abmachen. Das gehört einfach nicht dahin.“

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Und Alessia liefert auch Hintergründe, die aus ihrer Sicht zur Trennung von Willi und Jasmin geführt haben. „Mein Vater wollte diese Ehe nicht mehr“, sagt sie. „Sie wollte ihren geliebten Mann vor die Wahl stellen: Entscheide dich zwischen mir und deiner Familie. Das kann doch keine wahre Liebe sein. Sie wollte meinen Vater immer für sich alleine, sie hat uns nicht akzeptiert. Das habe ich auch auf dem Handy, wo sie schreibt: Ich akzeptiere deine Tochter nicht. Eine gute Ehefrau stellt den Mann nicht so vor die Wahl. Keiner möchte mit dieser Frau Kontakt haben. Die kann froh sein, dass wir als Freunde und Kollegen nicht mehr zu ihr an die Presse geben.“

Willi und Jasmin Herren Foto: Imago/Future Image

Jasmin äußerte sich geschockt, als sie davon erfuhr, wie Alessia mit ihrem Kranz umgegangen war. Wie die Bild berichtet, soll sie Anzeige erstattet haben. Zudem klang auch bei ihr die Geschichte ihrer Beziehung zu Willi Herren in den Wochen vor seinem Tod ganz anders. In einer Mitteilung von Jasmin Herrens Management heißt es: „Willi stand bis zu seinem Tod täglich in intensivem Austausch mit seiner Frau. Das Ganze ist belegbar durch Anruferlisten, Facetime-Gespräche und WhatsApp-Verläufe. Er hat sie sogar mehrfach an der Ostsee besucht. Auch dafür gibt es Zeugen.“ Ein bekannte von Willi Herren bestätigte dem KURIER zudem auch, dass es bis zu Willis plötzlichem Tod Kontakt zwischen den getrennten Eheleuten gegeben habe. Laut Jasmin Herren habe man sogar trotz der räumlichen Trennung Pläne für die Zukunft geschmiedet, heißt es weiter in dem Statement.

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In welcher Geschichte mehr Wahrheit steckt, wird wohl kaum zu ergründen sein. Sicher ist: Diesen Zoff hätte Willi Herren nicht gewollt.